Into the World https://intothe-world.com Familie Losso auf reisen Tue, 04 Dec 2018 14:08:58 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Phu Tok – Der heilige Tempelberg im Nordosten von Thailand https://intothe-world.com/phu-tok-heilige-tempelberg-nordosten-thailand/ https://intothe-world.com/phu-tok-heilige-tempelberg-nordosten-thailand/#respond Mon, 24 Sep 2018 03:09:08 +0000 https://intothe-world.com/?p=9506 Phu Tok, oder auch „einsamer“ Berg genannt zählt zu den groeßten Highlights im Nordosten Thailands. Auch wir haben während unseres Roadtrip durch den Isaan einen Zwischenstopp bei diesem Tempel etwas anderer Art eingelegt. Der heilige Tempelberg Phu Tok im Isaan...

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Phu Tok, oder auch „einsamer“ Berg genannt zählt zu den groeßten Highlights im Nordosten Thailands. Auch wir haben während unseres Roadtrip durch den Isaan einen Zwischenstopp bei diesem Tempel etwas anderer Art eingelegt.

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Der heilige Tempelberg Phu Tok im Isaan

Der Berg aus Sandstein, liegt inmitten einer ewigen Weite aus Reisfeldern und bewirtschafteter Fläche. Schon bei der Anreise kann man von Weiten den Berg erkennen, welcher bis zu 359 Meter vom Flachland in die Hoehe ragt. Phu Tok hat zwei verschiedene Bergspitzen zum einen der Phu Tok Yai und zum anderen der Phu Thok Noi.

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Der heilige Berg liegt im Si Wilai District und wird von westlichen Touristen also Farangs nur sehr selten besucht und ist noch ein richtiger Geheimtipp für Abenteurer.

Der Tempelberg ist nichts für schwache Nerven, denn ein wirklich atemberaubender Pilgerpfad aus unzähligen Holzbrettern, schmalen Wegen und steilen Stufen führt bis zur Spitze des Berges.

Um den hoechsten Punkt zu erreichen, muss der Phu Tok ganze sieben Mal umrundet werden, was im Buddhismus der Anzahl der Stufen zur Erleuchtung entspricht.

Der Tempel in der Provinz von Bueng Kan wurde im Jahr 1968 von dem in Thailand hoch verehrten buddhistischen Moench Phra Ajaan Juen gebaut, welcher leider im Jahr 1980 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

Nachdem der bekannte Moench von Thailand mit dem Bau des Pfades begonnen hat, so erzählt man, dass sich viele andere Gläubige ihm angeschlossen haben, nichts destotrotz haben die Bauarbeiten für den Pfad über fünf Jahre gedauert.

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Anreise Phu Tok

Mit dem eigenen Auto Von Ubon Thani aus führt die Bundesstraße 22 in Richtung Sakon Nakhon. Nach dem District Sawan Daen Din biegt man auf die Straße mit der Nummer 2280 in Richtung Bueng Kan ab, nach etwa 75km biegt man auf die Straße 222 ab, von dort aus steht nach etwa 70km ein Schild zum Tempelberg, welches nach rechts zeigt, von dort aus folgt man dieser Straße in Richtung Tempelberg

Anreise von Bueng Kan und Nong Khai

Aus dem ca 50km entfernten Bueng Kan kann man Tuk Tuks chatern, welche einem zum Wat Phu Tok bringen. Von Bueng Kan aus braucht man circa 1,5h um den Tempelberg zu erreichen, meist hat man dann einen Aufenthalt von 2h um den Berg zu besteigen, der gesamte Roundtrip kostet zwischen 800 und 1000 Bath.

Von Nong Khai aus bietet das Mut Mee Guesthouse Tagesausflüge ab, welche dann ca 500 Bath p.P kosten.


Außerdem gibt es rund um den Wat Phu Tok mehrere Homestay Unterkünfte im Nachbardorf Ban Kom Kan Phattana außerdem gibt es auch die Moeglichkeit direkt auf dem Berg in einem Schlafsaal zu übernachten.

Aufstieg auf den Phu Tok Tempelberg

Phu Tok kann man gratis besuchen, schon bei der Einfahrt durchquert man einen wunderschön angelegten, tropischen Garten. Außerdem bietet das Highlight auch eine gratis Parkmöglichkeit, sowie Toiletten.

Anfangs marschiert man durch den Garten, vorbei an kleinen Geisterhäusern immer wieder Stufen in Richtung des Berges hinauf, nach etwas 10 Minuten werden die Stufen steiler und Länger und man befindet sich direkt am Fuße des Sandsteinberges.

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Von dort aus geht es dann unzählige Stufen hinauf und schon nach kurzer Zeit hat man das erste Level erreicht. Entlang ma Pfad geht es wieder über viele Stufen zum nächsten Level, bereits von hier aus hat man eine super Aussicht, über die gesamte Landschaft.

Ab hier wird der Aufstieg immer schwieriger und die Holzbretter immer schmaler, jedoch sollte man auf jeden Fall bis zur vierten Ebene durchhalten, denn von hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht.

Auch ich (Johanna) habe ab der vierten Ebene wirklich zu kämpfen gehabt noch einen Schritt vorwärts zu kommen, doch wenn man sich einmal auf diesem schmalen Pfad befindet muss man entweder zurück oder vorwärts.

 

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Nach einigen Pausen und gutes Zureden durch Manuel hab auch ich es bis zum Ende geschafft. Also auch wenn man schwindelfrei ist sollte man den Aufstieg nicht unterschätzen, das gute an der Sache war jedoch, dass Buddha ja auf uns aufgepasst hat!

Auf dem Weg nach oben über teilweise lebensgefährliche Bretterkonstruktionen sieht man immer wieder kleine Meditationshütten mit Holzbänken und Buddhastatuen, welche hierzulande von vielen Moenchen genutzt werden.

Weiters gibt es auch der vierten Ebene einen Tempel auf einem naheliegenden Felsen, welcher über eine Brücke zu erreichen ist, der Ausblick ist einfach nur beeindruckend.

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Der Weg zum Gipfel auf den Tempelberg ist das eigentliche Ziel, wenn man Phu Tok besucht. Die atemberaubende Aussicht und die Wanderung auf den alten Holzplanken in teils sehr luftiger Höhe hinterlassen bestimmt bei jedem Besucher einen unvergeßlichen Eindruck.

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Ganz oben, auf dem letzten Level des Berges findet man dichten Dschungel, leider hat man von hier aus keine Aussicht mehr, so lohnen sich die letzten Stufen fast nicht.

Außerdem haben wir zu Ohren bekommen, dass sich dort oben unzählige Schlangen herumtreiben sollen, wir waren trotzdem ganz oben, haben aber dann schnell über die verkürzte Variante, hinab auf Steilen Stufen, den Rückweg angetreten.

Öffnungszeiten: 06:30 – 17:00 Uhr

Tipps: Am besten man erklimmt den Berg noch vor der heißen Mittagssonne am Vormittag, außerdem ist ein festes Schuhwerk definitiv zu empfehlen, da an manchen Stellen die Holzbretter sehr nass und rutschig sind.

Außerdem sollte man für ausreichend Wasservorrat sorgen, bevor man los geht, denn während des Aufstieges gibt es keine Möglichkeiten Wasser zu kaufen!

Achtung der Tempelberg ist zu Sonkran im April geschlossen

Wer also im Isaan ist oder sich diese Gegend von Thailand anschaut, sollte den Phu Tok Tempelberg auf keinen Fall verpassen, für uns war es definitiv das Highlight Nummer 1 auf unserem Roadtrip durch den Isaan.

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Der spirituelle Ort am heiligen Ganges – Willkommen in Varanasi https://intothe-world.com/varanasi-indien-ganges-fluss/ https://intothe-world.com/varanasi-indien-ganges-fluss/#respond Fri, 21 Sep 2018 08:22:17 +0000 https://intothe-world.com/?p=9468 Lautes Hupen, viele Meschen, Ritualschreie und Kühe zwischen den engen Gassen der Altstadt: Namaste Varanasi! In keiner Stadt Indiens liegt Leben und Tot so nah aneinander wie hier. Varanasi in Worte zu fassen, scheint uns beinahe unmöglich, hier versuche ich...

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Lautes Hupen, viele Meschen, Ritualschreie und Kühe zwischen den engen Gassen der Altstadt: Namaste Varanasi! In keiner Stadt Indiens liegt Leben und Tot so nah aneinander wie hier.

Varanasi in Worte zu fassen, scheint uns beinahe unmöglich, hier versuche ich jedoch unser Erlebnis dieser so verrückten und gleichzeitig fesselnden Stadt zu beschreiben, erleben muss man diesen spirituellen Ort am heiligen Ganges jedoch selbst.

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Namaste Varanasi – Der heilige Ort am Ganges

Vor unserer Indienreise, haben wir uns nicht wirklich viele Gedanken gemacht, wohin und wie lange wir wo bleiben, da wir davor einen zwei wöchigen Aufenthalt in Nepal hatten, wollten wir den Subkontinen einmal von Osten in Richtung Westen durchqueren.

Als erster Stopp hatte sich daher die doch sehr bekannte heilige Stadt Varanasi angeboten, welche direkt am Fuße des Ganges liegt. Nach einer langen und aufregenden Bus und Zugfahrt reisten wir von Gorakpur in die heilige Stadt, mehr über unsere Reise von Nepal nach Indien findest du hier..

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Schon auf unserer Reise durch Nepal, haben wir immer wieder von anderen Reisenden gehört, dass Varanasi auf jeden Fall eine Full- Expierence Indien verspricht und bei dem einem oder anderen schon für einen Schockmoment gesorgt hat.

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Aber auch das hat uns nicht abgeschreckt, dass Varanasi unser erster Stopp auf unserer Indienreise wird, wir waren ja immerhin schon viel gereist und richtig geschockt hat uns bis jetzt erst wenig, jedoch das sollte sich in dieser verrückten Stadt ändern.

Anreise nach Varanasi

Wir sind von Pokhara (Nepal) angereist, das heißt zuerst mit dem Bus bis an die Grenze von Indien genauer gesagt nach Sounali, dann mit dem Bus weiter nach Gorakpur und von dort aus mit dem Zug nach Varanasi. Die meisten Touristen kommen jedoch vom Westen des Landes, sprich Agra, Delhi, oder sogar südlich von Goa oder Mumbai.

Anreise mit dem Zug nach Varanasi

Varanasi verfügt über einen großen Bahnhof mit zwei verschiedenen Stationen, vonwo aus man quasi aus ganz Indien anreisen kann. Das Zugnetz in Indien ist sehr gut ausgebaut und vor allem auch absolut preiswert.

Wer mit dem Zug anreisen will, sollte sich jedoch einige Tage vor der Reise schon ein Ticket kaufen, denn die Tickets in die heiligste Stadt Indiens sind meist sehr schnell vergriffen, besonders in der 1. oder 2. Klasse mit Platzwahl, Ventilator, Klimaanlage, oder sogar Schlafmöglichkeit.

Für die dritte Klasse wird man in Indien immer Tickets bekommen, jedoch muss man damit rechnen, dass man sich mit vier anderen Indern seinen Platz teilt. 😉

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Von Agra und Delhi aus gibt es täglich Nachtzüge, wo man für nur wenig Geld sogar eine Schlafmöglichkeit hat und nachts die Reise antreten kann.

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit diesen Zügen gemacht, die Betten waren sauber und bequem, außerdem spart man nicht nur Zeit, sondern auch das Geld für eine Übernachtung.

Anreise mit dem Flugzeug nach Varanasi

Der Lal Bahadur Shastri International Airport befindet sich etwa 25km nordwestlich von Varanasi. Den Flughafen kann man von vielen Destinationen Indiens anfliegen, von Delhi aus gibt es mehrmals täglich Flüge unter anderem mit Emirates, IndiaGo und JetAirways. Vom Flughafen aus nimmt man sich am besten ein Taxi oder ein Tuk Tuk und handelt schon im Vorhinein den Preis aus.

Varanasi – Ein mittelalterliches heiliges Labyrinth

Was es auf jeden Fall zu beachten gibt ist, dass man die Altstadt, in der sich die meisten Hotels befinden , weder mit Autos noch mit Tuk Tuks befahrbar kann. Man wird daher vor den Toren der Stadt abgesetzt und muss sich selbst den Weg zum Hotel suchen, besser aber man fragt einen indischen „Schlepper“, also einen Einheimischen der einem den Weg zeigt, denn die Altstadt von Varanasi ist ein absolutes Labyrinth und man hat sozusagen keine Chance alleine das Hotel zu finden. Außerdem verdient auch so die einheimische Bevölkerung ihre Rupies!

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In Varanasi bestimmt der Tod den Alltag der Straßen, jedoch haben wir noch nie in unserem Leben eine solch spirituelle Stadt wie Varanasi besucht.

Varanasi ist auch bekannt als die älterste durchgehend bewohnte Stadt der Welt, im Verlauf ihrer Existenz war diese auch als Kashi oder Benares bekannt, außerdem wird Varanasi als „Rom Asiens“ genannt.

“Benares is older than history, older than tradition, older even than legend, and looks twice as old as all of them put together”

Mark Twain

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Die Stadt liegt am linken Fußufer des Ganges. Mit über 2600km Länge ist der Ganges, der zweitgrößte Fluss Indiens und entspringt in den Höhen des Himalaya Gebirges nahe der Grenze zu Tibet.

Der Fluss hat in Indien einen außergewöhnlich großen Stellenwert und gilt so als die Lebensader der Inder und Hinduisten. Millionen Besucher, die jedes Jahr nach Varanasi an das Ufer des Ganges pilgern glauben, dass das Wasser des Ganges sie von allen Sünden befreit.

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So ist es auch nicht unüblich, dass man Menschen das Wasser trinken sieht, während der Fluss aber zu den am schlimmsten verschmutzten Gewässern der Welt gehört.

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Der Geruch der Stadt Varanasis – die Verbrennungs Ghats

365 Tage im Jahr 24 Stunden am Tag werden hier an den Verbrennungsghats in Varanasi Hinduisten aus ganz Indien eingeäschert. Unzählige aufgebahrte Leichen werden auf Händen der Angehörigen, meist der ältesten Söhne, direkt zum Wasser getragen, um dort ihre letzte Waschung mit dem heiligen Nass des Ganges zu erhalten.

Von weitem konnten wir die riesigen Holzstapel sehen, in welchen die toten menschlichen Körper verbannt werden.

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Überfordert mit all den Eindrücken starrten wir beinahe atemlos in Richtung der Ghats und an den heiligen Fluss, der Geruch von verbrannten menschlichen Fleisch setzte sich nicht nur in unserer Nase fest, sondern auch in den Fasern unserer Kleidung.

Nicht nur die Rauchschwaden, welche über den Fluss zogen, auch die unzähligen Leichenteile, welche im Fluss treiben versetzten unseren Gesichtsausdruck in einen Schockzustand. Unser erste Gedanke war, nur nicht mit dem Wasser in Berührung kommen, denn hier lassen die Kolibakterien nur so grüßen.

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Für unzählige Inder ist die Verbrennung am Ganges, die Vollendung des Lebens. Es gilt als oberstes Ziel in der heiligen Stadt Varanasi zu sterben und im Ganges beigesetzt zu werden.

Aber die Inder bzw. Hindus kommen nicht nur zum Sterben in die Stadt, sondern schon Monate oder Jahre bevor sie sterben, kommen sie zum heiligen Wasser und Waschen sich hier von ihren Sünden rein.

Im Hinduismus ist der Tod keineswegs ein Trauerfall wie in der westlichen Welt , die Verstorbenen gehen lediglich aus ihrem Körper und kommen hier nach Varanasi um den Kreislauf der Wiedergeburt zu unterbrechen und den direkten Weg ins Moksha zu finden.

Hinduisten, welche am Fuße des Ganges ihre Ruhe finden, sparen oft ihr Leben lang, um solch eine Zeremonie bzw. Einäscherung bezahlen zu können.

Zeremonien an den Ghats von Varanasi –Ganga Aarti

Täglich finden am frühen Abend 6pm die Zeremonien am Dashashawamedh Ghat in de Nähe des Kashi Vishwanath Tempel statt. Die gesamte Zeremonie wir von sogenannten Pandits durchgeführte, einem indischen religiösen Gelehrten.

Gemeinsam werden bei rhythmischen Gesängen, Räuscherstäbchen und kleine Feuerlampen geschwänkt. Außerdem werden bei dieser Zeremonie täglich hunderte oder sogar tausende Feueropfer gebracht, das heißt kleine Lichter und Blüten werden auf ein Schiffchen gesetzt,welches dann mit der Strömung den Ganges hinunter treibt.

Die kleinen Kerzen opfert man der Göttin Ganga, während der gesamten Zeremonie verehrt man jedoch auch die Gottheit Shiva.

Direkt an den Ghats herrscht ein dichtes Menschentreiben, welches für einen selbst oft sehr befremdlich wirken kann, hier kann man jedoch die Spiritualität der Stadt Varanasi in vollen Zügen erleben, die gesamte Zeremonie zu beschreiben ist fast unmöglich, am besten man erlebt diese mit eigenen Augen.

Wir haben uns während unserem Aufenthalt in Varanasi dazu entschlossen, die gesamte Ganga Aarti Zeremonie vom Boot aus anzusehen. Am Ufer des Ganges bieten viele Bootsbesitzer eine kleine Tour am Ganges an. Zuerst kann man während dem Sonnenuntergang noch die Verbrennungsghats ansehen und danach platziert man sich vor dem Geschehen des Abenrituales.

Die rituellen Gesänge sowie die gesamte Stimmung ist absolut mysthisch und toll, aber auch ein gewöhnungsbedürftiges Erlebnis. Auf den Booten direkt am Ganges kann man sich für sehr wenig Geld auch Kerzen und Schiffchen kaufen, welche man dann während der Zeremonie in den Fluss setzt und wegtreiben lässt.

Die gesamt Bootsfahrt haben wir gemeinsam mit anderen Reisenden gemacht, welche wir am Flussufer getroffen haben, dadurch war die Fahrt mit circa 200 Rupies pro Person für über eine Stunde sehr billig.

Natürlich gibt es hier auch verschiedene Angebote , zum Beispiel kann man auf das andere Ufer übersetzen oder mehrere Ghats besuchen. Jedoch sollte man auf jeden Fall sein Verhandlungsgeschick bei den Bootsbetreibern auspacken.

Varanasi – Mehr Indien geht nicht!

Varanasi hat uns nicht nur schockiert, sondern auch in einen Bann gezogen. Noch heute ein Jahr danach sprechen wir noch oft von unseren Erfahrungen und den absurden Erlebnissen, welche wir in dieser verrückten Stadt erlebt haben.

Noch nie wurden uns in einer Stadt so viele Bootsfahrten, Drogen, Unterkünfte und vieles mehr angeboten.

Der Hinduismus wird in dieser Stadt greifbar gemacht, die Spiritualität und die gesamten Rituale haben uns während dem Aufenthalt überfordert und gefordert.

In Varanasi hat sich unser Blick auf das Ausleben einer Religion, sowie auf Rituale und den Tod verändert, jedoch würde ich jedem einzelnen Reisenden raten diese Stadt zu besuchen. Auch wir planen eine Rückkehr nach Varanasi, wo Leben und Tod so nah aufeinandertreffen.

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Mit der Drohne durch Südostasien – Infos, Tipps & Rechtliches https://intothe-world.com/drohne-suedostasien-infos-tipps-rechtliches/ https://intothe-world.com/drohne-suedostasien-infos-tipps-rechtliches/#comments Sun, 26 Aug 2018 14:11:58 +0000 https://intothe-world.com/?p=9454 Drohnen werden immer beliebter und zudem günstiger, weshalb man sie auch gerne mit in den Urlaub nimmt. Die Fotos, welche man mit Drohnen machen kann sind einfach unglaublich. Doch einfach auf gut Glück drauf los fliegen geht nicht. Zwar sind...

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Drohnen werden immer beliebter und zudem günstiger, weshalb man sie auch gerne mit in den Urlaub nimmt. Die Fotos, welche man mit Drohnen machen kann sind einfach unglaublich.

Doch einfach auf gut Glück drauf los fliegen geht nicht. Zwar sind in vielen Teilen Südostasiens die Gesetzte zum fliegen mit einer Drohne noch nicht so streng, aber dennoch kann es schnell eine böse Überraschung geben.

Wir verraten dir in diesem Ratgeber die wichtigsten Informationen, wenn es für dich mit einer Drohne nach Südostasien geht.

Die passende Reisedrohne

Bist du bereits im Besitz einer Drohne, oder stehst du noch vor dem Kauf? Mittlerweile gibt es eine große Auswahl, sodass der Überblick schon etwas schwer fallen kann. Eine Reisedrohne sollte klein sein, möglichst leicht, aber auch die Flugzeit sollte einigermaßen passen. Auch eine Hinderniserkennung sollte nicht fehlen, vor allem nicht, wenn du noch Anfänger bist.

Eine gute Reisedrohne, welche auch uns über 9 Monate quer durch Südostasien begleitet hat, ist die DJI Spark. Diese ist nur 143 x 143 x 55mm groß und bringt 300 Gramm auf die Waage. Die Flugzeit beträgt aber trotzdem rund 16 Minuten und die Videos werden in Full HD aufgenommen.

Eine Hinderniserkennung, Return to Home und unzählige weitere Flugmodi sind ebenfalls mit an Board. In unserem DJI Spark Test verraten wir dir alles weitere, was du über die Drohne wissen solltest und warum sie unserer Meinung nach die beste Drohne für Reisen ist.

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Drohnenversicherung – Ein Muss!

Gleich wie die Reiseversicherung für die reisenden Personen, ist auch eine Haftpflichtversicherung für die Drohne elementar wichtig. Vor allem im Ausland kann es sehr schnell zu hohen Kosten kommen, falls einmal etwas passiert…

Passiert ohnehin nichts? Lasse dich nicht täuschen. Es muss nicht immer der Pilot Schuld sein. Persönlich hatten wir schon öfters unangenehme Begegnungen mit Vögeln und Möwen, welche unsere Drohne nicht wirklich mochten. Beinahe landete unsere Drohne im Chao Phraya River in Bangkok.

Eine Drohnen Haftpflicht ist auch in den meisten Ländern in Südostasien gesetzlich vorgeschrieben und bewahrt den Drohnen-Besitzer im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Ruin. Doch bei der Wahl der richtigen Versicherung gibt es einiges zu beachten. Sie muss weltweit gültig sein, eine gewisse Summe abdecken und wenn du deine Videos auf YouTube hochlädst und Werbung laufen lässt, so benötigst du theoretisch schon eine gewerbliche Drohnen-Haftpflicht Versicherung…

Hier gibt es jedoch Ausnahmen. Manche Anbieter lassen auch kleine Einnahmen bei YouTube zu. Welche Drohnen Versicherung sich für Hobby-Piloten im privaten Bereich am besten eignet, erfährst du in unserem Drohnen Versicherungs Vergleich.

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Drohnen Gesetze in Südostasien

Südostasien ist groß und da alle Länder unterschiedliche Regeln und Gesetze haben, ist es schlicht unmöglich alle aufzuzählen. Informiere dich vor der Reise daher sehr gut über die Drohnen-Gesetzte im jeweiligen Land. Die wichtigsten Länder und deren Regeln vor Ort, stellen wir dir kurz vor.

Drohnen Gesetze in Thailand

Thailand ist sicherlich eines der begehrtesten Ländern in Südostasien und wie viele Drohnen dort unterwegs sind, ist schon fast hart. Dabei sind die Drohnen Regeln in Thailand alles andere als einfach. Jede Drohne muss vorher dem ersten Flug bei der CAAT registriert werden, was jedoch mehrere Monate dauert. Außerdem musst du vor Ort noch zur NBTC und dort dich als Piloten, aber auch die Drohne registrieren. Laut Aussagen der Mitarbeiter vor Ort, reicht das für Touristen aber aus um einigermaßen legal in Thailand Drohne fliegen zu können. (Angaben ohne Gewähr! So wurde es uns aber offiziell gesagt)

  • Drohne muss bei der CAAT registriert werden
  • Drohne muss bei der NBTC bzw auf der Polizeistation registriert werden
  • Du darfst nicht höher als 90 Meter über Grund fliegen
  • Immer nur in Sichtweite fliegen
  • Min. 30 Meter Abstand zu Menschen
  • Drohnen-Flüge sind nur bei Tageslicht erlaubt
  • Zu Flughäfen sind 9 Kilometer Abstand einzuhalten
  • Flüge über Menschenmengen und in Städten sind nicht erlaubt

Drohne-registrieren-in-Thailand

Drohnen Gesetze in Vietnam

Die Drohnen Gesetze in Vietnam sind besonders hart und theoretisch darfst du die Drohne nichtmal mit einführen. Laut Aussagen vieler Reisender wurde ihnen die Drohne bei der Einreise abgenommen. Bei der Ausreise bekommt man sie aber wieder zurück.

Die Drohne offiziell zu registrieren und eine Genehmigung einzuholen, ist für Touristen wohl unmöglich. Bislang haben wir jedoch nicht herausgefunden, wie das gehen soll. Von daher würden wir abraten, die Drohne mit nach Vietnam zu nehmen…

Drohnen Gesetze in Malaysia

Auch in Malaysia ist das fliegen mit einer Drohne nicht mehr ganz so einfach, denn es muss bei der Aufsichtsbehörde der Luftfahrt eine Genehmigung eingeholt werden. Dies kann man jedoch einfach per Email gegen eine Gebühr von 250 RM (ca 50€) machen. Dort gibt man die Koordinaten an, wo man gerne fliegen möchte. Mehr Infos hierzu findest du auf der Webseite der DCA.

Folgendes muss beim Flug unbedingt beachtet werden:

  • Maximale Flughöhe: 120m
  • Nur in Sichtweite fliegen
  • Min. 4,5 Km Entfernung zum Flughafen einhalten
  • Drohne darf nicht schwerer wie 20 Kg sein
  • Fliegen über Wohn, Gewerbe-, Industriegebieten verboten
  • Fliegen über Menschenansammlungen im Freien von mehr als 1.000 Personen verboten

Drohnen Gesetze auf den Philippinen

Die Philippinen sind bislang sehr Drohnen-freundlich, denn für private Zwecke und Flüge benötigt man keine Genehmigung. Voraussetzung hierfür ist, dass die Drohne nicht mehr wie 7 Kg wiegt, man nicht höher wie 120 Meter und stets in Sichtweite fliegt. Zudem müssen mindestens 10 Kilometer zu Flughäfen eingehalten werden. Bei Menschenansammlungen, Schulen, Behörden etc ist das fliegen mit einer Drohne nicht erlaubt, was jedoch jedem klar sein sollte.

ACHTUNG! Die Information hier stammen von unseren eigenen Erfahrungen und vielerlei Recherche. Da sich die Gesetzte jedoch schnell und oft ändern, können wir keine Gewähr leisten. Prüfe vor deiner Reise daher nochmals die aktuelle Gesetzeslage im jeweiligen Land. Am besten auf der jeweiligen Webseite der Flugbehörde.

Sonnenuntergang-in-Patong

Drohne fliegen in Südostasien – Worauf achten?

Egal wo du fliegen möchtest, vor dem Flug solltest du wirklich immer die Umgebung etwas im Auge behalten. Fliege nicht wo Menschen sind, wo es gefährlich sein könnte und auch nicht, wenn viele Gebäude in der Umgebung sind.

In vielen Teilen Südostasiens sind die elektronischen Geräte, Funkmasten, Wifi-Router etc. nicht sonderlich gut abgeschirmt, weshalb es schnell zu Verbindungsabbrüchen kommt. Ein stetiger Blick auf die Anzeigen deiner Drohne ist daher besonders wichtig. Ein Bekannter hat das nicht gemacht, was zu Folge hatte, dass seine Mavic Pro nun in Dschungel von Phuket liegt.

Falls du dir einmal nicht sicher bist ob du fliegen darfst, ob es sicher ist etc., dann lass den Copter am Boden. es bringt nichts auf Druck fliegen zu wollen, wenn es nachher beispielsweise Probleme gibt. Persönlich fliegen wir (obwohl die Genehmigung in Thailand haben) auch immer nur an relativ unbebauten und abgelegenen Orten. Sicher ist sicher, denn Drohnen sind kein Spielzeug.

Inspiration gesucht? Anbei findest du ein schönes Drohnen Video von Khao Lak von uns. Die Umgebung ist weitestgehend unbebaut und eignet sich hervorragend zum Drohne fliegen. Die Natur ist außerdem ebenfalls traumhaft schön.

Über den Autor:

drohnenwelt24-logodrohnenwelt24.de ist ein junges Team mit einer Liebe zur Technik und zum Reisen. Seit über 4 Jahren sind wir mit der Drohne in der Welt unterwegs, besonders oft in Südostasien.

Bei Fragen stehen wir und unsere Community dir gerne auf unserer Facebook Gruppe zur Verfügung.

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Backpacken in Nepal – Wichtige Informationen für deine Reise https://intothe-world.com/backpacken-nepal-wichtige-informationen/ https://intothe-world.com/backpacken-nepal-wichtige-informationen/#comments Fri, 08 Jun 2018 14:41:35 +0000 https://intothe-world.com/?p=9257 Backpacken in Nepal, alle wichtigen Informationen, die du für eine Individuelle Reise durch das Himalaya-Land brauchst. Nepal verzaubert mit einem einzigartigen Charme und lädt dazu ein entdeckt zu werden. Schon seit Jahrzehnten zieht es Abenteurer,Bergsteiger und Hippies in das Land...

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Backpacken in Nepal, alle wichtigen Informationen, die du für eine Individuelle Reise durch das Himalaya-Land brauchst.

Nepal verzaubert mit einem einzigartigen Charme und lädt dazu ein entdeckt zu werden. Schon seit Jahrzehnten zieht es Abenteurer,Bergsteiger und Hippies in das Land am Himalaya und in den letzten Jahren auch immer mehr sogenannte „moderne Backpacker“.

Wir, die Familie Losso fühlen uns sehr mit Nepal verbunden, denn Roland war schon in den 80er-Jahren zusammen mit Reinhold Messner und Hans Kammerlander auf Expeditionen im Himalaya-Land.

Hier findest du viele unserer analogen Fotos von unseren Reisen in den 80ern und 90ern nach Nepal

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1989 ereignete sich auf der Manaslu-Expedition leider ein sehr schweres Unglück und zwei Bergkameraden verloren auf dem Berg ihr Leben. 

Seitdem reisen wir fast einmal pro Jahr nach Nepal und haben uns dort nicht nur in die einzigartige Kultur und Natur verliebt, sondern pflegen auch eine jahrelange Freundschaft mit unserem Sherpa Tham.

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Nepal Team 2014

Backpacken und Reisen durch Nepal – Alle Informationen:

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Die Ursprünge des Backpackens, so wie wir es heute kennen, sind quasi in Nepal und Indien entstanden.

Die ersten Backpacker / Hippies kamen in den 70er Jahren über die Türkei, den Iran und Afghanistan nach Indien und Nepal.

Die sogenannte „Freak Street“ in Kathmandu war damals ein beliebter Treffpunkt für Hippies und Backpacker aus aller Welt, ca. wie heute die Khao San Road in Bangkok, die Freak Street hingegen ist aber immer noch um einiges entspannter und gemütlicher. 😉

Wer sich für die Geschichte des heutigen Backpackens interessiert, sollte diese Doku nicht verpassen:

Der Hippie Trail – From Istanbul or Afghanistan to Goa or Kathmandu.

Die meisten Touristen / Backpacker die Nepal besuchen, kommen wegen der Berge, dem Trekking und dem Bergsteigen, welche bestimmt eine der größten Haupteinnahmequellen darstellen.

Nepal mit einer Trekkingtour zu erkunden, sollte auf der TO-DO List bei einer Nepal Reise stehen, denn es gibt viele verschiedene Trekks mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wer aber keine Lust auf Bergsteigen und Trekking hat, für den bietet Nepal auch sehr viele andere tolle Attraktionen.

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Wer sich für (gelebte) Kultur, Geschichte und Natur interessiert ist in Nepal genau richtig.

Ein Sprichwort in Nepal besagt:

Das erste Mal kommt man nach Nepal wegen den Bergen, die nächsten Male wegen den Menschen

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Allgemeine Informationen über das Reisen in Nepal:

Nepal ist ein Binnenstaat in Südasien, das Land grenzt im Norden an China und im Süden, Osten und Westen an Indien.

In dem ehemaligen Königreich wurde (erst) 2008 die Republik ausgerufen und derzeit leben in Nepal etwa 29.305.000 Menschen, die meisten davon in der Hauptstadt Kathmandu.

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Die offizielle Währung im Land sind Nepalesische Rupien (NPR)

Menschen und Kultur:

Es gibt wenige Länder auf der Welt, wo so viele verschiedene Stämme / Kulturen auf so engen Raum in einem Land (friedlich) zusammenleben.

Insgesamt leben 80 verschiedene ethnische Gruppen in Nepal und es werden offiziell 23 verschiedene Sprachen gesprochen.

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Die offizielle Landessprache / Amtssprache ist Nepali plus sprechen die meisten Nepalesen noch Hindi und ihre eigene „Stammessprache“.

Trotz des florierenden Bergtourismus (wo sehr viel Geld eingenommen wird!) gehört Nepal immer noch zu einem der ärmsten Länder der Welt.

Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, das Durchschnitts-Jahreseinkommen liegt bei ca. 2500 Dollar pro Person.

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Religion in Nepal:

Rund 80% der Nepalesen bekennen sich zum Hinduismus, ca. 10 Prozent zum Buddhismus und 4 Prozent zum Islam.

Die genaue Zählung von Buddhisten und Hindus ist in Nepal aber eher schwer, weil sich viele Nepalesen zu beide Religionen bekennen. Unsere nepalesischen Freunde z.B sagen auch, dass sie sich irgendwie zu beiden Religionen zugehörig fühlen.

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In Kathmandu z.B gehen Hindus auch in Buddhistische- oder Buddhisten in Hindutempeln… Der Geburtsort von Buddha Siddharthas liegt im Süden bei Lumbini, der auch von beiden Religionen angebetet und besucht wird.

Jeder betet hier irgendwie seine Gottheit an und es wird von allen toleriert.

Die meisten Buddhisten leben im Himalaya-Gebiet an der Grenze zu Tibet, währenddessen die Hindus eher in den Tiefebenen (grenze zu Indien) und Städten leben.

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Die Menschen sind etwas ganz Besonderes, es gibt wenige Länder wo die Menschen so gastfreundlich und herzig wie in Nepal sind.

religion-nepal-backpacker-reise-tempel-routeDie Gastfreundschaft geht oft so weit, dass sie für uns Europäer oft schon „zu viel“ ist. Wenn man in Nepal zu einem Tee oder Essen eingeladen wird, dann steckt dabei meistens kein böser Hintergedanke, sondern dies wird aus reiner Gastfreundschaft gemacht, also die Einladung unbedingt annehmen!

Haschisch Anbau als Teil der nepalesischen Kultur

Hanf und vor allem das Produkt Haschisch gehört seit Jahrhunderten zur nepalesischen /hinduistischen Kultur. In Nepal wird schon seit Urzeiten gekifft, unter anderem war das sicher auch ein Grund warum sich hier in den 60 / 70er so viele Hippies niedergelassen haben.

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Erst auf den Druck der amerikanischen Regierung (warum auch immer) wurde der Konsum von Cannabis gesetzlich verboten, dennoch dürfen auch heute noch „Sadu“ Priester ganz legal Haschisch rauchen (auch in der Öffentlichkeit).

nepal backpacking charas hash kathmandu backpacking nepal hashisch rauchen kiffen kathmandu

Bei einer Reise durch Nepal wird man vor allem in Kathmandu und Pokhara ganz offen auf der Straße angesprochen ob man Haschisch, in Nepal auch „Charas“ genannt kaufen möchte.

Gesetzlich ist es illegal und darüber sollte man sich beim Kauf auch bewusst sein!

Mehr Infos über Haschisch in Nepal findet du hier

Wie komme ich am besten nach Nepal?

Am besten und einfachsten ist das Fliegen, man sollte aber bedenken, dass es derzeit keine direkten Flüge von Europa nach Kathmandu gibt. Man muss immer irgendwo zwischenlanden daher sind Flüge über Doha, Indien oder Bangkok zu empfehlen.

Nicht zu empfehlen ist ein Flug über Dubai mit Airdubai, dabei handelt es sich um eine Billigairline aus dem Emiraten die weder ein Bord Entertainment Programm hat noch Getränke serviert, außerdem muss man in Dubai den Terminal wechseln der nur mit dem Taxi(!!) erreichbar ist.

Eine Einreise über Landweg nach Nepal ist auch kein Problem und benötigt keine weiteren speziellen Papiere usw. das Visum bekommt man ganz einfach an jeder Grenze.

Günstige Flüge findest du bei Momondo und Skyscanner

Wie bekomme ich ein Visum für Nepal?

Die meisten Nationen bekommen bei der Ankunft in Nepal ganz einfach ein Visa on Arrival am Flughafen, oder an jeder weiteren Grenze.

Preise für das Visum für Nepal:

15 Tage kosten 25€

30 Tage kosten 40€

90 Tage kosten 100€

Man benötigt nur eine Kopie seines Passes, ein Passfoto und das Geld in Bar (Euros oder Dollar). Am Flughafen von Kathmandu gibt es keine Möglichkeit vor der Einreise Geld an einem ATM zu holen, deswegen ist es nötig Bargeld mitzuführen, um das Visum zu bezahlen.

Mehr Infos über das Visum für Indien in Nepal findest du hier

Weitereise von Nepal in die Nachbarländer:

Wer von Nepal weiter in ein anderes Land möchte (wie z.B nach Indien) muss sich vorher ein Visum besorgen. Jedes Nachbarland hat in Kathmandu eine Botschaft, wo man sich ein Visum machen kann.

Wer von Neapel über den Landweg nach Indien reisen möchte muss sich vorher an der Indischen Botschaft organisieren. Wie du ein Visum für Indien in Kathmandu bekommst erfährst du hier

Wie sicher ist Nepal als Reiseland?

Ich persönlich empfinde Nepal als ein sehr sicheres Reiseland, die Menschen sind unglaublich freundlich und entspannt.

Bis jetzt habe ich Nepal bereits vier Mal bereist und habe mich noch in keiner Situation unwohl gefühlt, außerdem liegt Nepals Kriminalitätsrate im Promille Bereich und auch als Alleinreisender, ist Nepal ein sehr sicheres und entspanntes Reiseland.

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Alleine als Frau in Nepal?

Ich glaube auch als alleinreisende Frau sollte man in Nepal keine Probleme haben und man kann das Land ohne große Bedenken bereisen. Ich habe auf meinen Reisen viele Frauen getroffen die alleine durch Nepal gereist sind und mit sind bis zum jetzigen Standpunkt noch keine negativen Erfahrungen bekannt. Auch hier gilt, wie überall auf der Welt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Wer mit einem gesunden Menschenverstand durch das Land reist, sollte keine Probleme haben.

Alleine Trekken in Nepal?

Vor dem alleine Trekken kann ich persönlich eher abraten, sicher ist es eine tolle Erfahrung alleine in den Bergen unterwegs zu sein, dennoch muss einem bewusst sein, dass man bei einem Alleingang in den Bergen oftmals tagelang keine anderen Menschen trifft und die meisten Reisenden im Himalaya nicht ortskundig sind und daher die Gefahren und Wetterlagen oftmals nicht kennen und unterschätzen.

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Aus Erfahrung würde ich sagen, dass eine geführte Tour mit einem Guide bestimmt nur Vorteile schafft.

Wenn man trotzdem alleine los ziehen will, sollte man sich einen Trek aussuchen der nicht total ab vom Schuss ist. Dazu empfiehlt es sich den Everrest Base Camp Trek oder den Annapurna Trek zu machen, diese zwei Wege sind sehr populär und man trifft am Weg meist auf andere Reisende.

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Wer nicht alleine Trekken gehen will und noch nach einem Partner sucht kann das in der Nepal Backpacker Gruppe auf Facebook machen, hier suchen immer wieder Reisende andere Genossen für eine Trekking-Gruppe.

Reise nach Nepal ohne Trekking?

Zahlt sich eine Reise nach Nepal aus auch wenn man keine Lust auf Trekking hat? Ganz klar ja! Nepal ist ein wunderschönes Land und auch wenn es die meisten nicht wissen, der Hauptteil des Landes ist eigentlich relativ flach.

Im Süden an der Grenze zu Indien gibt es auch Dschungel mit freilebenden Nashörnern, Elefanten und sogar Tigern.

Es gibt im Land sehr viel zu entdecken und zu erleben auch wenn man keine Trekking Tour in den Bergen machen will. Klar ist das Highlight des Landes der Himalaya aber auch abseits der Berge zahlt sich eine Reise durch Nepal immer aus.

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Wunderbare Menschen, Geschichten, gelebte Kultur und sehr viel Spiritualität machen Nepal zu einem wunderbaren Reiseziel auch ohne Trekking.

Tolle Orte in Nepal ohne Trekking:

Kathmandu, die lebendige Hauptstadt

Bhaktapur, die alte Königsstadt

Nagarkot, Ausflugsziel mit Blick auf dem Himalaya

Dhulikel

Lumbini, der Geburtsort von Bhudda

Pokhara, die Perle Nepals am Dewa See

Chitwan Nationalpark

Aktivitäten / Sport in Nepal:

Neben dem Trekking sind besonders Mountainbiken, Rafting , Paragliding und Klettern sehr beliebte Aktivitäten in Nepal.

Beste Reisezeit für Nepal:

Die beste Zeit für eine Backpacker-Reise nach und durch Nepal ist sicher von September/Oktober bis März/April. Diese Zeitperiode ist aber auch die „Hauptsaison“ für Reisen nach Nepal. So kann es in Kathmandu und Pokhara auch mal schnell voll mit Touristen werden.

Grundsätzlich sind November, Dezember, Januar und Februar die trockensten Monate im Jahr. Während es im Juni, Juli und August sehr heiß ist und es auch viel regnen kann. Diese Zeit wird auch Monsunzeit genannt, hier muss es nicht tagelang durchregnen, dennoch muss man immer wieder mit kurzen Schauern rechnen.

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Reisfelder bei Pokhara

Nepal bekommt die Ausläufer des Indischen Monsun zu spüren. Während dieser Zeit, kann es auch einmal passieren, dass Straßen und Wege aufgrund von Muren oder Bergstürzen gesperrt sind, grundsätzlich sollte dies aber trotzdem noch die Ausnahme sein.

Infrastruktur in Nepal

Nepal gehört zu eines der ärmsten Ländern der Welt dementsprechend ist auch die Infrastruktur im Lande. Kathmandu, die Hauptstadt hat erst seit ca. 1 Jahr durchgehen Strom (!!) und auch sonst befindet sich das Land gerade in der Entwicklung.

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Es gibt noch sehr viele Dörfer (vor allem in den Bergen) die weder Strom, fließend Wasser noch eine funktionierende Straße haben, oder total von der Zivilisation abgeschottet sind.

Auch der Bildungsstandard ist in Nepal sehr niedrig, dennoch sprechen sehr viele Menschen relativ gutes und plausibles Englisch.

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Das Land konnte sich nie wirklich gut entwickeln Gründe dafür sind Misswirtschaft, Korruption denn Nepal wird systematisch von den beiden Nachbarstaaten Indien und China klein gehalten, da es als Pufferzone dient.

Internet in Nepal:

Die meisten Hotels, Restaurants und Bars haben mittlerweile (gratis) WIFI, oft sehr langsam aber es funktioniert relativ stabil. Auch bieten die meisten Mobilfunknetzanbieter mobiles Internet für das Handy an, Sim-Karten können in jedem Shop einfach erworben werden.

Nepal nach dem Erdbeben

Nepal erholt sich gerade nach dem verehrenden Erdbeben im Jahre 2015, halb Kathmandu lag damals in Schutt und Asche und sehr viele Menschen mussten ihr Leben lassen. Wir waren genau ein Jahr nach dem Erdbeben in Nepal und konnten beobachten wie sich die Nepalesen wieder aufgerafft haben um die Zerstörung aufzuräumen

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Heute 3 Jahre nach den Erdbeben erkennt man in der Stadt fast keine Schäden mehr und es wurde einiges neu und innovativer gebaut!

Bargeld, Geldautomaten und Wechselstuben in Nepal

Die offizielle Währung in Nepal sind nepalesische Rupies es werden aber meistens auch Dollars und Euros akzeptiert, es wird aber empfohlen in Rupies zu bezahlen.

Geldautomaten:

In den größeren Ortschaften bzw. kleinen Städten gibt es ATM / Geldautomaten, jedoch darf man sich nicht darauf verlassen, dass diese funktionieren oder mit Geld gefüllt sind. Wir hatten öfters Probleme an Geld zu kommen da viele Automaten einfach nicht funktionierten.

Oft hatten die Automaten auch keine funktionierende Verbindung zum Server (Internet ist auch keine Selbstverständlichkeit in Nepal) manchmal hat der Geldautomat aber nach 5 Minuten wieder funktioniert.

Daher empfiehlt es sich immer genug Bargeld bei sich zu haben, am besten auch Euros oder Dollars.
Nicht immer haben alle unsere Karten funktioniert daher empfiehlt es sich mehrere EC und Kreditkarten dabei zu haben um sicher zu Bargeld zu kommen.

Wechselstuben.

Auch findet man in Kathmandu, Pokhara und anderen touristischen Orten Wechselstuben, die Stuben wechseln die gängigen Währungen. Achtung die Wechselstuben akzeptieren nur lupenreine Scheine. Die Geldnoten dürfen keine Einrisse, Löcher usw. haben, denn hinsichtlich dessen sind die Nepalesen sehr genau

Bezahlen mit Karte / Kreitkarte in Nepal:

Außer in den großen (Luxus-) Hotels in Kathmandu und Umgeben und es eigentlich nicht üblich mit Karte zu bezahlen.

Tourismus in Nepal: Hippies bis zum High End Bergtourismus:

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Die ersten Touristen die nach Nepal kamen waren die Abenteuer Alpinisten, später folgten die ersten Hippies die über Landweg von Europa nach Indien kamen und später in Nepal endeten.

Heute sind es vor allem Bergtouristen die wegen dem Trekking oder Bergsteigen nach Nepal kommen und einige wenige Backpacker die durch das Land reisen. Nach dem schweren Erdbeben 2015 brach der Tourismus quasi ein und tausende Menschen standen auf einmal ohne Häuser und Arbeit da. Mittlerweile hat sich das Land wieder gut erholt und auch die Touristen kommen wieder.

Nepal hat generell einen sehr ruhigen Tourismus, es kommen vor allem Menschen in das Land die, die Natur und Kultur genießen oder entspannen wollen. Partytourismus gibt es in Nepal nicht wirklich, auch in der Hauptstadt Kathmandu ist es abends relativ ruhig und entspannt, die meisten Restaurants schließen bereits um 10 Uhr.

Wie komme ich von A nach B in Nepal? Transport / Reisen

Das Herumreisen in Nepal ist eigentlich sehr einfach und günstig, zwischen den Städten / Ortschaften fahren große Busse oder Minibusse.

Die meisten Straßen sind leider nicht immer im besten Zustand und durch die geografische Lage des Landes geht es oft über Berge und Pässe, das eine Busfahrt sehr anstrengend und abenteuerlich werden lässt.

Zwischen den großen Ortschaften verkehren meistens auch sogenannte VIP Buse die oft mit einer Klimaanlage ausgestattet sind.

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Busse und Minibusse in Nepal

Jedes Dorf bzw. Stadt hat mehre Bahnhöfe von denen aus die Busse in verschiedene Richtungen fahren. Zwischen den größeren Ortschaften gibt es keine fixe Zeiten, sondern der Bus fährt, wenn dieser voll ist. In der Regel funktioniert das Herumreisen sehr problemlos auch wenn die Straßen und Fahrzeuge oft in zweifelhaften Zustand sind.

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Unser VIP Bus von Pokhara nach indien

Tickets kann man meistens direkt am Bahnhof oder in den Bussen kaufen. Die Tickets für die Busse sind in der Regel sehr günstig, so kostet z.B eine Fahrt von Kathmandu nach Pokhrara (ca. 8 Stunden) Fahrt gerade mal zwischen 6 und 8€.

Fliegen in Nepal:

Die größeren Städte wie z.B Kathmandu und Pokhara haben Flughäfen von denen aus täglich Flugzeuge verkehren. Die Flüge werden in der Regel von kleinen Propeller Maschinen durchgeführt und meistens sind die Flüge auch nicht besonders günstig.

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Auch der gefährlichste Flughafen der Welt befindet sich in Nepal: Lukla, von dort aus starten die Expeditionen zum Everest Gebiet.

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Der gefährlichste Flughafen der Welt: “Lukla”

Privates Taxi / Fahrer.

In Nepal kann man sich auch sehr einfach günstig einen privaten Fahrer mieten um von A nach B zu kommen. Am besten einfach in seiner Unterkunft oder an Travel Agenturen nachfragen.

Mit dem Motorrad durch Nepal:

Mit dem Motorrad das Land zu erkunden wird immer beliebter, es gibt sogar schon Agenturen die geführte Motorrad Touren anbieten.
Da die Straßen nicht immer im besten Zustand sind sollte man schon etwas Erfahrung mitbringen, wenn man Nepal mit dem Motorrad erkunden will.

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In größeren Städten kann man ohne Probleme Motorräder ausleihen man benötigt dazu nur einen Internationalen Führerschein.

Unterkünfte, Hostels und Homestays

Eigentlich in fast jeder Ortschaft in Nepal findet man kleine Hotels oder Homestays, in den größeren Ortschaften gibt es auch hippe Hostels. Viele Unterkünfte sind mittlerweile bei Booking.com oder Airbnb gelistet und können auch online gebucht werden.

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Vor einer Buchung sollte man sich vergewissern ob die Unterkunft warmes Wasser und Strom hat (was in Nepal keine Selbstverständlichkeit), wer darauf verzichten kann, findet meistens sehr günstige Unterkünfte.

Beim Trekking schläft man in so genannten „Lodges“ oder „Teahouses“, abhängig in welcher Region man unterwegs ist können diese Lodges Hotels mit eigenem Bad und warmen Wasser sein, oder Bettenlager wie man es von den Schutzhütten in Europa kennt.

Essen und Trinken in Nepal.

Der Klassiker in der nepalesischen Küche ist Dal Bat, Reis mit Linsensoße. Dazu gibt es immer unterschiedliche Beilagen wie scharfe Chutneys , Chapati-Brot, Curry Gemüse und auch Fleisch oder Fisch. Generell ist das Nepalesische Essen ähnlich wie Indisch und meist auch vegetarisch.

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Dal Bhat ist quasi das Grundessen und die Nepalesen essen es auch manchmal 3 Mal täglich (Frühstück, Mittag und Abendessen).

Eine weitere nepalesische Spezialität sind „Momos“, gefüllt gedämpfte Teigtaschen die es mit verschiedenen Inhalt gibt. Vegetarisch mit Spinat, Kartoffeln und Käse oder zb mit Yakfleisch. Momos findet man fast auf jeder Speisekarte in Nepal, meistens werden sie gedämpft oder frittiert angeboten.

Das Nepalesische Nationalgetränk ist Tee, Chai Tee wird in Nepal meistens mit Milch und Zucker getrunken. Alkohol und Softdrinks bekommt man auch in jedem Geschäft, Restaurant oder Bar.

Wenn du noch nicht ganz sicher bist, ob Nepal das richtige Land für dich ist hier einige PROS`S für eine Reise nach Nepal

Nepal ist das richtige Land für dich wenn:

  • Du auf Abenteuer stehst.
  • Du dich für gelebte Kultur sowie religiöse Vielfalt interessierst
  • Wenn dir Luxus nicht so wichtig is
  • Wenn du auf Natur und vielfältige Landschaft stehst.
  • Wenn du ein entspannter und gechillter Mensch bist.
  • Wenn du dich für vegetarische Küche begeisterst

Reiseführer für Nepal:

nepal reiseführer trekking backpacker looseWer vor hat einen Backpacker Trip durch Nepal zu machen, den kann ich nur ans Herz legen sich einen guten Reiseführer zu besorgen.

Ich persönlich empfehle den Stefan Loose für Nepal, ein sehr guter Reiseführer aus der Loose Reihe mit guten Tipps, Fotos und vielen nützlichen Informationen.

Und ein Reiseführer funktioniert auch ohne Internet!

Den Reiseführer kannst du hier kaufen

Du hast weitere Fragen zu Nepal?

Der Beitrag Backpacken in Nepal – Wichtige Informationen für deine Reise erschien zuerst auf Into the World.

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Einfach mal machen: Eine Weltreise mit dem eigenen Segelboot https://intothe-world.com/einfach-mal-machen-eine-weltreise-mit-dem-eigenen-segelboot/ https://intothe-world.com/einfach-mal-machen-eine-weltreise-mit-dem-eigenen-segelboot/#respond Thu, 26 Apr 2018 07:57:50 +0000 https://intothe-world.com/?p=9090 Einfach mal machen… In unserer neusten Serie auf dem Blog „Einfach mal machen“ möchten wir euch Menschen vorstellen die ähnlich wie wir selber, ihren ganzen Mut zusammen genommen haben um ihren Träumen zu folgen. Menschen die es einfach mal so...

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Der Beitrag Einfach mal machen: Eine Weltreise mit dem eigenen Segelboot erschien zuerst auf Into the World.

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Einfach mal machen…

In unserer neusten Serie auf dem Blog „Einfach mal machen“ möchten wir euch Menschen vorstellen die ähnlich wie wir selber, ihren ganzen Mut zusammen genommen haben um ihren Träumen zu folgen.

Menschen die es einfach mal so gemacht haben und irgendwo auf der Welt, sich nieder gelassen haben um etwas Neues zu beginnen. Egal ob es sich dabei um etwas für die Ewigkeit oder für eine gewisse Zeit handelt.

Auch ist es uns wichtig in dieser neuen Serie Menschen vorzustellen die sich neben ihrer Unternehmerischen Tätigkeit auch noch für Soziale Projekte engagieren.

Mit dem eigenen Segelboot um die Welt…

Bitte stell dich kurz vor und erzähl uns etwas mehr über dein Leben am Segelboot

Mein Name ist Sabine, Jahrgang 1964 und ich war in Deutschland als Bilanzbuchhalterin beschäftigt.

Seit 2014 lebe ich mit meinem Mann Joachim auf ‘Atanga’, unserem Segelboot. Atanga ist knapp 13 Meter lang und 4 Meter breit. Wir teilen uns also einen Wohnraum von ungefähr 25 Quadratmetern. Von Hamburg aus sind wir vor vier Jahren gestartet, um die Welt zu umsegeln.

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Erfolgreiches Ende der fünftägigen Wanderung zur ‘Ciudad Perdida’ in Kolumbien.

Wie ist es dazu gekommen, dass ihr eine Weltreise mit dem Seegelboot macht?

Joachim und ich sind schon immer gerne gereist: Tauchreisen, eine Safari in Afrika oder mit dem Wohnmobil durch Neuseeland. Der Wunsch nach einer Weltreise wurde stärker und stärker. Überlegungen, wie das für uns zu realisieren sei, führten uns zu dem Schluss, dass dies nur mit einem Segelboot möglich ist.

Segeln konnten wir bereits und fortan haben wir uns auf eine Weltumsegelung vorbereitet; Bücher gewälzt, das passende Boot gesucht und ausgerüstet. Segeln ist nicht unsere Leidenschaft, sondern Mittel zum Zweck, die gesamte Welt zu bereisen.

Was war die größte Herausforderung der du dich stellen hast müssen?

Alles in Deutschland aufzugeben. Die Familie und Freunde. Und einen Job, der mir viel Spaß bereitet hat. Ohne zu wissen, ob wir es dauerhaft auf so engem Raum gut miteinander aushalten können.

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Haare schneiden auf hoher See Richtung Frazösisch Guyana

Wie macht ihr das eigentlich mit dem Visum? Bekommt ihr das immer direkt am Hafen? Bracht ihr überhaupt eines?

Der deutsche Pass ist ja einer der “besten” der Welt und nur für ganz wenige Länder benötigt man ein Visum.

Wenn wir in einem Land ankommen, müssen wir uns einen ‘Port of Entry’ als ersten Landfall wählen. Dort meldet man sich dann bei der Immigration. Je nach Land darf man selbständig von Bord und das Büro aufsuchen oder muss den Hafenkapitän per Funk anrufen.

Der sagt dann den Behörden Bescheid und Immigration, Gesundheits-Amt und wahlweise der Zoll kommt an Bord.

Bislang war alles ganz einfach und ohne Probleme. Natürlich muss man sich vorher über die Vorschriften informieren. Dank Internet kein Hexenwerk mehr. Oft wird viel sinnloses Papier voll geschrieben und wir mussten schon quer durch die Stadt an vier verschiedene Stellen pilgern.

Wichtig ist, dass man vom Land, das man verlässt eine sogenannte ‘Zarpe’ erhält. Die bescheinigt, dass man z.B. bis 15. August in Kolumbien war und nun auf dem Weg nach Panama ist.

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Atanga vor Anker in den San Blas Islands in Panama

Gab es auch schon einmal unangenehme Situationen auf hoher See?

Wir sind von Belize gegen die vorherrschende Windrichtung nach Kolumbien gesegelt. Der Wind betrug tagelang zwischen Stärke 6 und 7.

Das waren bockige, unangenehme Tage. Hoch am Wind zu segeln ist sehr unbequem. Das Boot hat eine dauerhafte Schräglage von 20 Grad und mehr, einfache Handgriffe werden zum Balanceakt. Nichts bleibt an seinem Platz stehen, man rollt in seinem Bett hin und her. Einfache Arbeiten, wie kochen und duschen, sind unglaublich anstrengend.

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Kurz vor dem Landfall in Guyana nach anstrengenden Nachtfahrten

Wie finanziert ihr euch eure Reise?

Wir haben in Deutschland alles verkauft: Haus, Möbel und Geschirr. Davon leben wir und von unserem Ersparten, was wir durch gut bezahlte Jobs zur Seite legen konnten.

Wie ist es seit 2014 auf einem Segelboot zu wohnen?

Es ist definitiv kein Dauerurlaub. Wir haben einen Haushalt zu versorgen und das Schiff in Ordnung zu halten. Wäsche waschen, einkaufen oder Ersatzteile besorgen, kann manchmal einen ganzen Tag oder länger in Anspruch nehmen.

Aber es ist unglaublich schön in einem unbekanntem Hafen anzukommen oder vor einer unbewohnten Insel den Anker fallen zu lassen. Die Freiheit hinzusegeln wohin wir wollen, ist unbezahlbar.

Kannst du dir vorstellen irgendwann wieder fix nach Europa zurück zu kehren?

Ja, das möchte ich sehr gerne. In Deutschland leben die Familie und Freunde, die vermisse ich zeitweise ganz arg. Das wird allerdings noch einige Jahre dauern. Wir sind im Vergleich zu anderen Weltumseglern recht langsam unterwegs.

Wir bleiben gerne an einem Ort viele Monate, dadurch lernt man das Land erst richtig kennen. Und wer langsam reist, reist preiswerter.

Wo seid ihr gerade aktuell unterwegs und wohin führt euch die Reise noch hin?

Wir sind gerade durch den Panama Kanal gefahren und wollen bis Endes des Jahres in Ecuador bleiben. Danach wollen wir in das Traumziel aller Langfahrtsegler: die Südsee! Von da sollen noch Neuseeland, Australien, Malaysia, Thailand, Madagaskar, Südafrika und Brasilien folgen, bevor es nach Deutschland zurück geht.

Das ist noch ein weiter Weg. 30.000 Seemeilen (55.000 km) Wasser trennen uns noch von unserem Ziel.

Mehr über Sabine und ihr Segelboot “Atanga” findest du auf dem Blog: atanga.de

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Faces of India – Impressionen von unserer Reise durch Indien https://intothe-world.com/faces-of-india-portraitserie-aus-indien/ https://intothe-world.com/faces-of-india-portraitserie-aus-indien/#comments Wed, 18 Apr 2018 08:49:17 +0000 https://intothe-world.com/?p=9058 Wir sind im September 2017 mit dem Bus von Nepal quer durch den Norden Indiens gereist. Auf unserer Reise haben wir viele bekannte Sehenswürdigkeiten wie z.B das Taj Mahal besichtigt, doch was uns wirklich beeindruckt hat, waren die Reisen quer...

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Wir sind im September 2017 mit dem Bus von Nepal quer durch den Norden Indiens gereist.

Auf unserer Reise haben wir viele bekannte Sehenswürdigkeiten wie z.B das Taj Mahal besichtigt, doch was uns wirklich beeindruckt hat, waren die Reisen quer durch das Land mit Bus und Zug, auch das Treiben auf den Straßen ist total verrückt und einzigartig.

Die Menschen und die Religion in Indien verkörpern eine Spiritualität wie wir sie bis jetzt in keinem anderen Land erlebt haben und genau das versuchen wir hier in unserer Fotostrecke „Faces of India“ zu zeigen. Die Menschen sind etwas ganz besonderes in diesem Land. Egal wo man sich aufhält, es ist immer farbenfroh, ob Saris, Gemälde oder Blumen der Subkontinent lebt von Farben und Vielfältigkeit.

Alle Fotos die wir hier zeigen, sind mit der Einwilligung der Menschen gemacht worden, nicht oft ist es uns passiert, dass auch wir Fotomodelle waren und auf dem ein oder anderen indischen Familienfoto zu finden sind.

Indien ist generell ein Paradies für Fotografen, da die Menschen sehr offen damit umgehen.

 

Gitarrenspieler in Pushkar


Frau in Pushkar


Frau und Kind im Zug von Jaisalmer nach Delhi


Frau in Jaipur


Frau in Jaipur


Frau in Varanasi


Frau am Bahnhof in Varanasi


Frau in Jaisalmer


Alte Frau in Pushkar


Guru in Varanasi


Guru in Varanasi


Frau mit Kind in Jaisalmer


Frau in Jaipur


Mann in Varanasi


Barber “Shop” in Varanasi


Wächter in Jaipur


Kamelhirte in Jaisalmer


Mann im Zug nach Delhi


Mann in Pushkar


Im Zug nach Varanasi

Alle Fotos von Annalena Peranthoner und Manuel Losso

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Mit dem Bus und Zug von Nepal nach Indien: 28 Stunden Abenteuer pur! https://intothe-world.com/bus-pokhara-varanasi-abenteuer/ https://intothe-world.com/bus-pokhara-varanasi-abenteuer/#comments Tue, 27 Mar 2018 12:03:23 +0000 https://intothe-world.com/?p=8976 Auf unserer Reise „Über Landweg von Kathmandu nach Dehli“ mussten wir von Pokhara (Nepal) über die Grenze bei Sonauli nach Indien. Wir wussten im Vorhinein, dass die Sache nicht ganz so einfach werden wird, aber dass wir so ein langes...

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Der Beitrag Mit dem Bus und Zug von Nepal nach Indien: 28 Stunden Abenteuer pur! erschien zuerst auf Into the World.

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Auf unserer Reise „Über Landweg von Kathmandu nach Dehli“ mussten wir von Pokhara (Nepal) über die Grenze bei Sonauli nach Indien. Wir wussten im Vorhinein, dass die Sache nicht ganz so einfach werden wird, aber dass wir so ein langes Abenteuer erleben würden, überraschte uns dann doch etwas….

Von Pokhara über Gorakhpur nach Varanasi

Aber ganz von vorne….

Nachdem wir endlich unser Visum für die Einreise über Landweg von Nepal nach Indien hatten (wie du dieses beantragst erfährst du hier) fuhren wir mit dem Minibus von Kathmandu nach Pokhara.

Die Stadt am Dewa See ist ein herrlicher Ort zum Entspannen und um die Seele baumeln zu lassen.

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Ich (Manuel) war mittlerweile schon fünf Mal in Pokhara und genieße es jedes Mal aufs Neue, Zeit an diesem sehr entspannten Ort zu verbringen (mehr über Pokhara kannst du hier nachlesen).

Nach zwei Tagen chillen und entdecken war es dann endlich soweit, wir mussten uns darum kümmern wie wir nach Indien kommen. Wir wussten, dass wir vorher nach Lumbini müssen, der Geburtsort von Bhudda , da waren wir bereits vor zwei Jahren und von dort aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zum indischen Grenzort Sonauli.

Es gibt auch einen Bus der direkt von Kathmandu bis nach Sonauli bzw. Lumbini fährt, da uns das aber zu anstregend war entschieden wir uns für einen Stopp in Pokhara.

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Blick auf Pokhara

Vor zwei Jahren machten wir den Fehler und sind einfach spontan morgens zum Busbahnhof von Pokhara gegangen, um uns Tickets nach Lumbini zu kaufen, wir bekamen nur mehr Restplätze in einem etwas überholten Bus und ich musste mir damals mit einem Nepalesen einen Einzelplatz teilen…. und das für 11 Stunden, aber das ist eine andere Geschichte.

Dieses Mal wollten wir schlauer sein und haben uns im Vorhinein schon Bustickets an einer Travelagancy besorgt, da wir einen VIP Bus wollten, wer schon einmal in Nepal war, weiß in welch schlechtem Zustand die normalen Busse und Straßen sind, da zahlt es sich immer aus ein paar Rupies mehr zu investieren…

Alle Informationen über das reisen in Nepal findet du hier

So war unsere Überlegung, doch im Nachhinein betrachtet, war es eine ziemlich schwachsinnige Idee 😉

Unser Plan war eigentlich ganz einfach: Wir fahren mit dem Bus von Pokhara nach Sonauli, überqueren dort die Grenze, dann weiter mit dem Bus nach Gorakhpur ( das ist die erste indische Stadt nach der Grenze an der es einen Zugbahnhof gibt) und von dort aus mit dem Zug nach Varanasi… ganz einfach, so haben wir uns das zumindest vorgestellt… heute können wir über unseren Optimismus nur lachen =)

Das Abenteuer beginnt: mit dem Bus über Stock und Stein von Pokhara zur Indischen Grenze

Um 06:30 in der Früh machten wir uns mit unseren ausgeliehenen Motorrädern auf dem Weg zum Busbahnhof von Pokhara, der gebuchte VIP Bus entpuppte sich als ein ganz normaler alter nepalesischer Bus, ohne Aircon sowie Fenstern und Türen.

Normalerweise ist mir sowas total egal, aber ich wusste in welchem Zustand die Straße ist, deswegen wollten wir einen neuen Bus um mindestens ein bisschen das Gefühl von Sicherheit zu haben, aber was solls…

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Unser VIP Bus

Nach kurzer Diskussion steigen wir in den Bus ein und es ging schon los. Im Sommer hat es in Nepal sehr viel geregnet, deswegen waren die Straßen in einem noch schlechteren Zustand als bei unserer letzten Reise und das soll was heißen.

pokhara nach lumbini straßen nepal indien bus

In Nepal darf man sich keine gut asphaltierten Straßen erwarten, die meistens Straßen sind Schotterpisten die in den Berg hinein geschlagen wurden. An einer Seite der Straße geht es min. 50 Meter in den Abgrund und das ganze ohne Leitplanken oder anderen Sicherheitsabsperrungen, noch dazu kommen einem immer wieder vollbeladene Lastwagen entgegen und in der Tiefe sieht man immer wieder Lastwagen und Busse total zerstört liegen.

Diese Fahrt ist absolut nichts für Menschen mit schwachen Nerven und Höhenangst.

Für uns ist es echt schwer vorstellbar wie eine so wichtige Strecke, wo der meiste Warentransport zwischen Indien und Nepal stattfindet, in einem so schlechten Zustand sein kann. Aber ja, das ist Nepal und wer Abenteuer sucht, findet es auch genau hier!

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Dadurch dass die meisten Busse keine Türen und Fenster haben und die Straßen nicht asphaltiert sind, ist es extrem staubig. Schon nach kurzer Zeit haben wir uns Tshirts und Schals um das Gesicht gebunden und uns vermummt, um uns vor Staub und Dreck zu schützen.

bus-nepal-grenze-indien

Nach ca. 6 langen Stunden über Berge und Täler erreichten wir das nepalesische Flachland wo auch der Chitwan National Park ist, von dort aus war die Busfahrt um einiges entpannter.

Das erste Stück der Straße wird gerade ausgebaut also sollten es in naher Zukunft auch bessere Verhältnisse herrschen.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin echt kein Angsthase aber diese Strecke ist echt nicht ohne, besonders weil auch die Busse in einem sehr schlechten Zustand sind. Aber Bhudda, Shiva, Ghandi, Ganesha und Mutter Teresa meinten es an diesem Tag wieder einmal gut mit uns =)

Kurz vor der Grenze machte der Bus an einer großen Straße halt und wir mussten unsere Rucksäcke nehmen und auf eine Riksha umsteigen, die uns dann zum Grenzübergang Sonauli brachte.

Angekommen in Sonauli, an der Grenze zwischen Nepal und Indien.

grenze-indien-nepal-bus-sonauli-landweg

Endlich waren wir an der Grenze zu Indien angekommen,da war es jedoch bereits vier Uhr nachmittags. Der Grenzübertritt zwischen Nepal und Indien verlief dann eigentlich ganz entspannt, wir gingen zuerst zum nepalesischen Grenzhaus, da wurden unsere Pässe ausgestempelt.

Dann ging es zu Fuß weiter nach Indien, zuerst wurden unsere Rucksäcke kontrolliert und dann waren wir schon quasi in Indien. Nach einer kurzen Suche fanden wir auch den indischen Grenzposten.

Endlich gefunden, wurde unser Visum gestempelt und schon waren wir ganz offiziel und legal in Indien, wenn man bedenkt wie lange wir für das Visum gebraucht haben war es ein sehr befreiendes Gefühl endlich in Indien zu sein.

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Im Großen und Ganzen war der Grenzübertritt sehr einfach und auch entspannt, fast alle haben uns bei Fragen weiter geholfen und wir haben uns in Indien willkommen gefühlt.

Das Abenteuer geht weiter, von Sonauli nach Gorakhpur

Auf der indischen Seite machten wir uns gleich auf den Weg zum Busbahnhof, um einen Bus nach Gorakhpur zu bekommen. Das klappte auch problemlos und es ging gleich los zu unserem ersten Stopp in Indien

Es gab von der Grenze auch Busse, die direkt nach Varanasi fuhren, aber der Gedanken weitere 13-15 Stunden im Bus zu sitzen gefiel uns so gar nicht, deswegen wollten wir unbedingt mit dem Zug weiter.

Wir wussten vorab nicht, ob in Gorakhpur ein Zug weiter nach Varanasi fuhr, wir wollten in Nepal noch keine Zugtickets kaufen, da wir nicht sicher waren wann und wo wir überhaupt ankamen, das erwieß sich später als großer Fehler….

Nach ca 4 Stunden weiterer Busfahrt kamen wir gegen 10 Uhr abends endlich in Gorakhpur an, da waren wir bereits 15 Stunden unterwegs, hatten nichts gegessen und waren total fertig und überfordert.

Angekommen im Chaos, angekommen in Gorakhpur

Gorakphur ist eine kleine Stadt im Nordosten von Indien. Nichts besonderes ausser, dass es scheinbar den längsten Zugbahnsteig von ganz Indien bzw. der Welt hat. Ob das stimmt, keine Ahnung! Wir haben es nur bei unseren Streifzügen durch den Bahnhof gelesen.

In unserem Reiseführer (Stefan Loose, Nord Indien) standen nur 2-3 Zeilen über den Ort und das die meisten Reisende den Ort meiden, am jetztigen Zeitpunkt können wir dies voll und ganz bestätigen =)

Wir haben uns im Vorfeld schon ein bisschen über die Stadt schlau gemacht, aber nicht wirklich was brauchbares gefunden. Wir haben auch bei Booking.com nachgeschaut, ob es überhaupt Unterkünfte gäb, wenn wir doch hier übernachten mussten.

Da wurden wir das erste Mal stuzig, es gab nur 3 gelistete Unterkünfte für Gorakphur und die hatten alle keine Bewertungen…

Der Bus hat uns direkt am Zugbahnhof herausgeschmissen und was uns hier gleich aufgefallen ist, dass hier für diese Uhrzeit noch richtig was los ist. Sehr viele Menschen, Restaurants die noch offen waren, viele Autos, Motorräder und Busse.

Das waren wir schon gar nicht mehr gewohnt, In Nepal ist um 8 Uhr abends fast alles leer und quasi ausgestorben und hier steppte der Bär.

Vor und in dem Bahnhof alleine waren sicher ca. 1000 Menschen die einfach nur am Boden rumsaßen oder schliefen.

Unser Plan war eigentlich ganz einfach; Wir gehn in den Bahnhof, kaufen uns Tickets und fahren so schnell wie möglich mit dem nächsten Zug in Richtung Varanasi…so weit so gut.

Ich glaube in jedem anderen Land hätte es auch so circa geklappt, aber das hier war Indien und Indien wäre nicht Indien, wenn alles so problemlos funktionieren würde.

Zug-Tickets kaufen ist in Indien eine Wissenschaft für sich…

So gingen wir in den ziemlich überfüllten Banhof und stellten uns enfach mal in die Schlange vor einem Schalter, kurz darauf bildete sich eine Traube an Menschen um uns, die uns einfach nur anstarrten.

Weiße Ausländer (und vor allem zwei junge hübsche Damen) waren hier eher selten, deswegen waren wir schon etwas besonderes.

Beim ersten Schalter wurde uns erklärt, dass wir zum Touristen Schalter müssten, so versuchten wir den Touristenschalter zu finden, der war aber schon geschlossen.

Wir teilten uns auf: Johanna und Anna Lena gingen zu nächsten Schalter, da wurde denen aber erklärt, dass Frauen nur am Frauen-Schalter Tickets bekamen, also gings zum Frauenschalter… der war dann aber  geschlossen.

Ich probierte mein Glück noch einmal bei einem normalen Schalter, da wurden mir aber auch keine Tickets verkauft. So ging das ganze Spiel ca. 2 Stunden lang. Irgendwann nach 15 Stunden Busfahren und 2 Stunden verzweifelten Versuches ein Ticket zu kaufen, platzte auch mir der Kragen.

Dann haben wir etwas gemacht, was einem normal in Asien überhaupt nicht hilft, aber hier scheinbar sehr gut funktionierte, wir wurden laut und haben mal mit der Faust auf dem Tisch geschlagen und gefragt was hier eigentlich los ist und wir endlich ein Ticket kaufen wollen.

Der letzte Satz an dem ich mich noch errinern kann war „Give me now a fucking Ticket“ und auf einmal war alles sehr einfach…

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Wir wurden dann nett hinter den Ticketschalter geboten und endlich wurden uns Tickets verkauft- Wir bekamen einen kurzen Einblick ins indische Ticket System (die Tickets wurden noch mit einen Nadeldrucker gedruckt…) und der PC auf dem unsere Tickets ausgestellt wurden lief mit DOS (un-fucking-glaublich!!) wenn man bedenkt, dass in Indien jeden Tag c.a 4 Millionen Menschen mit dem Zug fahren überraschte uns das System sehr.

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Egal, wir waren glücklich denn wir hatten endlich unsere Tickets für den nächsten Tag , um 5 Uhr morgens soll es endlich weiter gehen.

Auf Hotel / Loch-Suche in Gorakhpur

Nachdem wir endlich unsere Tickets hatten wollten wir unbedingt noch duschen und vielleicht noch 2-3 Stunden schlafen bevor es endlich zu unserem Ziel Varanasi ging.

Wir suchten uns gegenüber vom Bahnhof ein Hotel. Das Wort Hotel war da noch sehr nett ausgedrückt denn eigentlich war es ein Loch mit 3 Betten drinnen.

Ich bin überhaupt nicht pingelig, aber das war echt ein Loch, sobald wir das Licht an machten verkroch sich quasi ein ganzer Streichelzoo unter dem Bett, aber wir konnten uns endlich den Staub von 15 Stunden Busfahrt runter waschen. Gott sei Dank hatten wir unsere Schlafsäcke dabei und wir beschlossen das Licht über Nacht besser nicht aus zu machen.

Endlich auf dem Weg nach Varanasi

Nach 2-3 Stunden Schlaf ging es dann wieder zum Bahnhof wo dann unser Zug pünktlich ankam (was in Indien keine Selbstverständlichkeit ist) und es ging im Schlafwagon (der uns positiv überraschte) in Richtung Varanasi…endlich!

zug-varanasi-nepal-bus

Der erste Tag in Indien hatte alle Klischees erfüllt und es konnte nur mehr besser oder noch schlechter werden. Aber unsere restliche Reise war um vieles besser als unsere ersten Stunden in dem Land.

Aber eines ist sicher, Gorakhpur sieht uns so schnell nicht wieder!

Jetzt im Nachhinein wäre es mit dem Flugzeug um einiges einfacher und vielleicht günstiger gewesen aber wer will es denn schon einfach haben wenn man auch etwas erleben kann…

Wer es uns nachmachen will, dem können wir nur am Herzen legen, sich schon in Nepal um Zug Tickets zu kümmern das macht die ganze Sache um einiges einfacher und entspannter.

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Ausflugsziel in der nähe von Kathmandu: Wandern und Entspannen in Nagarkot https://intothe-world.com/ausflugsziel-kathmandu-wandern-chillen-nagarkot/ https://intothe-world.com/ausflugsziel-kathmandu-wandern-chillen-nagarkot/#comments Wed, 29 Nov 2017 14:13:38 +0000 https://intothe-world.com/?p=8898 Der kleine Ort Nagarkot liegt ca 32 Kilometer östlich von Kathmandu und befindet sich am Kamm der Ostseite des Kathmandutals auf 2195 Meter. Die meisten Besucher die es nach Nagarkot verschlägt kommen wegen der Aussicht auf die Berge. Bei gutem...

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Der kleine Ort Nagarkot liegt ca 32 Kilometer östlich von Kathmandu und befindet sich am Kamm der Ostseite des Kathmandutals auf 2195 Meter.

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Die meisten Besucher die es nach Nagarkot verschlägt kommen wegen der Aussicht auf die Berge.

Bei gutem Wetter hat man hier einen atemberaubenden Ausblick auf den Himalaya, unter anderem auf die Gebirgskette des Langtang Lirung (7226) und Gangchempo (6387) und bei sehr guter Sicht sogar auf den Shishapangma (8027).

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Von Kathmandu nach Nagarkor

Im „Zentrum“ von Nagarkot gibt es ein paar kleine Restaurants, Läden und Bars im Großen und Ganzen befindet sich hier der Tourismus in den Kinderschuhen und wird sich sicher in den nächsten Jahren weiter entwickeln.

Nagarkot-nepal-dorf-kathmandu

Noch ist Nagarkot ein verschlafenes Nest das zum Entdecken und Entspannen einlädt.

Der Ort eignet sich sehr gut als „Hideaway“ wenn man mal kurz der großen Stadt Kathmandu entfliehen will, um ein paar Tage in der Natur zu verbringen.

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Ausflugsziel mit Blick auf den Himalaya: Ab nach Nagarkot!

Im Tal von Kathmandu kann man ohne großen Aufwand und lange Busfahrten einige tolle Orte in der Nähe entdecken.

Wer von seinem Urlaub noch einige Tage übrig hat oder wie wir in Kathmandu quasi fest sitzt (wir mussten 8 Tage auf unser Indien Visum warten) und keine Lust hat, die ganze Zeit in der Stadt zu verbringen. Den kann ich den schönen Orte Nagarkot ans Herz legen.

Hier findest du alle Informationen über das Reisen und Backpacken in Nepal

Nagarkot-nepal-anreise-berg-kathmandu-landschaft

Anreise nach Nagarkot:

Die Anreise nach Nagarkot ist eigentlich sehr sehr einfach, von Kathmandu aus muss man erst mal nach Bhaktapur, dort steigt man dann in den Bus nach Nagarkot um. Mit dem Lokal Bus kostet das Ganze nicht mal 2€(!!!) pro Person.

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Die Busse von Kathmandu nach Bhaktapur starten fast alle 20 min von “Old Bus Park”. Man muss die Busse nicht im Vorhinein buchen.

In Bhaktapur steigt man dann in den Bus nach Nagarkot um, einfach die Einheimischen Fragen die zeigen einem gerne den richtigen Bus.

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Wer es einfacher und bequemer haben will kann sich von Kathmandu nach Nagarkot von einem privaten Fahrer für ca 1000 Rupien bringen lassen.

Viele Unterkünfte bieten auch einen privaten Transfer an, einfach auf der jeweiligen Webseite erkundigen.

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Wir haben uns für den Bus entschieden und nur schon die Anfahrt war ein tolles Abenteuer, die nepalesischen Lokal-Busse sind nicht gerade im besten Zustand aber es ist alles gut gegangen 😉

Für die Anreise mit dem Bus benötigt man ca 2-3 Stunden.

Anreise mit dem Motorrad:

Wer sich sicher genug fühlt kann sich in Kathmandu auch ein Motorrad leihen und auf eigene Faust nach Nagarkot fahren.

Die Straßen sind für nepalesische Verhältnisse ok und wer Motorrad fahren kann, für den solle diese tolle Tour kein Problem sein. Wenig geübten Fahrern ist von der eigenen Anreise eher abzuraten.

Aktivitäten in Nagarkot:

Der Grund warum Menschen nach Nagarkot kommen ist die Chance einen Blick auf das Himalaya Gebirge zu erhaschen.

Dafür gibt es auch einen Viewpoint, der ca 10 KM vom „Dorf Zentrum“ entfernt ist… dazu später unsere Geschichte

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Auch gibt es um den Ort einige leichte Trekking Routen zwischen 2-6 Stunden Gehzeit.

Die meisten Treks sind beschildert und auch für Anfänger bzw. für Menschen die nicht so trittsicher sind zu machen.

Die Routen sind perfekt für alle die ein bisschen in der Landschaft rum wandern und nicht länger als einen Tag unterwegs sein wollen. Die ganz Harten können auch von Nagarkot nach Dhulikel Trekken, für den Trek braucht man ca 6-9 Stunden.

Nagarkot-nepal-dorf-kathmandu-trekking-wandern-natur

Auf zum Viewpoint von Nagarkot…oder auch nicht!

Wenn man bei Google nach Nagarkot sucht, kommt immer wieder dieses spektakuläre Bild von einem Turm, der sogenannte Nagarkot-Viewpoint. Auch wir wollten zu diesem Viewpoint und haben uns für den Sonnenuntergang entscheiden.

nagarkot-viewpoint-aussicht-nepal

Laut Google sind es 9,3 KM

Wir erkundigten uns im Dorf wie lange man ca. dorhin braucht, als Antwort bekamen wir zwischen 20 und 40 Minuten Gehzeit.

So brachen wir ca um 16:00 vom Dorf „Zentrum“ Richtung Viewpoint auf. Vom Zentrum muss man einfach nur der Straße Richtung Osten folgen, als Orientierung kann man sich an die Militär Basis halten, die direkt an der Straße zum Viewpoint liegt.

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Nach ca  30 Minuten mussten wir leider feststellen, dass wir nicht mal die Hälfte des Weges geschafft haben, um ca 17:00 war uns klar, dass wir es bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zum Viewpoint schaffen werden.

Kurze Zeit darauf fing es an wie aus Kübeln zu Regnen und wir suchten unter eine provisorische Bushaltestelle, neben der Straße als  Schutz vom Regen.

Langsam aber sicher wurde es Dunkel und uns drei wurde bewusst dass wir irgendwie im Dunkeln und Regen zurück ins Dorf finden müssen.

Mit unseren Handylichtern gingen wir die Straße entlang. bis uns auf einmal ein alter Pickup näherte, wir  witterten unsere Chance und hielten das Auto an.

Wir fragte gleich nett den Einheimischen ob er uns doch mit ins Dorf nehmen könnte, da wir kein Licht hatten und schon total durchnässt waren.

Er willigte gleich ein und brachte uns sicher ins Dorf zurück, wir wollten ihn noch Geld geben oder zum Tee einladen aber er wollte nichts annehmen.

Diese kleine Geschichte zeigt auch, wie extrem freundlich und nett die Nepalesen sind, wirklich ganz tolle Menschen!

Tja den Viewpoint bzw. die Aussicht haben wir leider nicht gesehen aber dafür ein bisschen Action und Abenteuer erlebt. =)

Was lernt uns die Geschichte: Wenn die Einheimischen in Nepal sagen, man braucht ca. 20-30 Minuten, dann kann man als Europäer schon mal mit 1-2 Stunden rechnen.

Die meisten sind in den Bergen aufgewachsen und gehen solche Straßen und Wege schon seit sie Kinder waren, da können wir (leider)  nicht mithalten! 😉

Unsere Unterkunft in Nagarkot:

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In Nagarkot haben wir uns für das Hotel „The end of the Universe“ entschieden, wir haben uns vorher bei Booking.com umgeschaut und  lagen mit unserer Entscheidung total richtig!

Die Unterkunft ist vom Dorfplatz ca. 10 min. Fußmarsch entfernt und liegt auf einem kleinen Hügel neben dem Shiva Tempel. Einfach den Schildern folgen oder sich bei den freundlichen Einheimischen durchfragen.

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Das „Hotel End of the Universe“ ist eine sehr schöne „Anlage“ mit kleinen Hütten (wie Bungalows) am Hang, welche alle sehr liebevoll eingerichtet sind.

Am Haupthause, wo sich auch das Restaurant befindet gibt es eine sehr schöne Terrasse die zum Verweilen einlädt. Auch das hauseigene Restaurant ist sehr zu empfehlen, auch wenn die Preise etwas höher sind als zb. bei den kleinen Restaurants im Dorf.

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Wir haben uns für die mittlere Zimmerklasse entscheiden und hatten ein sehr nettes Häuschen mit kleinem Balkon, Strom und Warmwasser. Die Zimmer sind sehr schön, sauber und liebevoll eingerichtet.

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Wir hatten wirklich eine tolle Zeit in der Unterkunft, sehr nette Menschen , gutes Essen und ein sehr gutes  Preis-Leistung Verhältnis. Plus hatte das Hotel einen Hund und seit unserem Boonya lieben wir Unterkünfte mit Tieren 😉

Was uns noch ganz besonders gefreut hat war, dass sich die Besitzer auch für Soziale Projekte in der Region engagieren.

Wir können The End of the Universe zu 100% weiter empfehlen, mehr Infos findet man auf der Webseite und buchen kann man das Hotel auf Booking.com

Weiter Unterkünfte in Nagarkot findet man auf Booking.com



Booking.com

Unsere Impressionen aus Nagarkot

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Unser Fazit:

Wir haben die 3 Tage und 2 Nächte in Nagarkot sehr genossen es war eine super Abwechslung zu Kathmandu und bei unserem nächsten Aufenthalt in Kathmandu werden wir dem kleinen Ort sicher wieder einen Besuch abstatten.

Bei unserem Reise nach Nagarkot fiel uns auf, dass sehr viel gebaut wird, der Tourismus steckt hier noch in den Kinderschuhen, in den nächsten Jahren werden einige Hotels mit Sicherheit dazu gebaut.

Reiseführer für Nagarkot und Nepal:

 

nepal reiseführer trekking backpacker looseFür die Umgebung von Nagarkot und Nepal ist der “Stefan Loose Nepal” Reiseführer sicher der beste!

Der neue Reiseführer ist erst 2017 erschienen und hat super Tipps für das reisen durch Nepal. Viele tolle Bilder, Karten und viele Informationen zu Geschichte, Kultur, Land und Leute.

Auch wer sich für das Trekking in Nepal interessiert, findet im Reiseführer alle wichtigen Informationen und Hinweise.

Den Reiseführer kannst du hier kaufen

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Indien Visum in Kathmandu – Über Landweg von Nepal nach Indien https://intothe-world.com/indien-visum-kathmandu-nepal-einreise-landweg/ https://intothe-world.com/indien-visum-kathmandu-nepal-einreise-landweg/#respond Wed, 08 Nov 2017 08:51:22 +0000 https://intothe-world.com/?p=8815 Wer von Nepal aus über Landweg nach Indien reisen will, muss in Kathmandu an der indischen Botschaft ein Visum beantragen. So einfach wie man sich das  vorstellt, ist es aber definitiv nicht. Wie du ein Visum für Indien an der...

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Wer von Nepal aus über Landweg nach Indien reisen will, muss in Kathmandu an der indischen Botschaft ein Visum beantragen.

So einfach wie man sich das  vorstellt, ist es aber definitiv nicht. Wie du ein Visum für Indien an der indischen Botschaft in Kathmandu bekommst, und welche wichtigen Dinge  zu beachten sind beschreiben wir in diesem ausführlichen Artikel.

Alle Informationen über das Reisen und Backpacken durch Nepal findet du hier

Visum für Indien: Einreise mit dem Flugzeug:

Wenn du vor hast weniger als 60 Tage in Indien zu bleiben und über einen der internationalen Flughäfen in Indien einreist, kannst du ganz unkompliziert und einfach dein Visum online beantragen.

Wichtig dabei ist nur, dass du über einen Flughafen ins Land einreist, denn bei einer Einreise über Landweg brauchst du, egal wie lange du im Land bleibst, vorher ein Visum.

Um das E-Visum für Indien zu bekommen musst du einfach nur dein Visum hier auf der Staatlichen Webseite ausfüllen

Wichtig dabei ist, dass du dein Visum nicht mehr als 30 Tage und weniger als 5 Tage vor deiner geplanten Einreise beantragst, denn sonst ist dieses nicht gültig.

Wenn du das Visum über eine Agentur wie z.B iVisa beantragst, sind diese Regeln nicht zu beachten und du kannst jederzeit dein Visum online bei der Agentur beantragen, was natürlich ein paar Dollars extra kostet, aber oft sehr praktisch sein kann, denn das Visum wird in weniger als 18 Stunden ausgestellt.

Indien Visum für Einreise über Landweg:

Wenn du eine Einreise von Nepal über Landweg planst, musst du dir dein Visum an der Botschaft von Kathmandu ausstellen lassen.

Das Visum zu beantragen und dessen Ausstellung dauert 7 ganze Werktage, an denen du drei Mal der Indischen Botschaft einen Besuch abstatten musst.

Wenn du also vor hast dieses Visum in Kathmandu zu beantragen, brauchst du vor allem eines: Zeit!

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Was brauche ich alles um ein Visum in Kathmandu zu beantragen?

1. Antragsformular

Bevor man sich überhaupt auf den Weg zur Indischen Botschaft macht, muss man online auf der staatlichen Seite für das Visum einen Antrag ausfüllen. Den Antrag zum Ausfüllen findest du hier

Das Ausfüllen des Antrages kann aber zu einer richtigen Herausforderung werden, da es in Kathmandu immer wieder Stromausfälle gibt und gutes Internet nicht so einfach zu finden ist.

Am besten man füllt den Antrag im Hotel aus, oder sucht ein nahegelegenes Internetkaffee auf. Nach dem Bearbeiten des Antrages muss dieser ausgedruckt werden.

Wichtig dabei ist, dass beim Formular wirklich ALLES ausgefüllt ist, es werden sehr komische Fragen gestellt wie z.b. Die Religion der Eltern usw… Einfach alles ausfüllen, auch wenn einige Fragen sehr komisch sind.

Wenn man keine Möglichkeit zum Drucken hat, einfach die pdf. Datei auf einen Stick oder ein anderes Speichermedium speichern, in der Nähe der Botschaft gibt es 2 Copyshops, wo du die Anträge für wenig Geld ausdrucken kannst

2. Passfotos für das Indien Visum

Außerdem braucht man, um das Visum für Indien zu beantragen zwei identische Passfotos, jedoch in einem speziellen Format: 51mm x 51mm. Am besten man lässt diese Fotos in Kathmandu, bei den unzähligen Fotoshops machen.

3. Kopie vom nepalesischen Visum und deinem Pass

Für den Antrag braucht man außerdem eine Kopie vom nepalesischen Visum und dem eigenen Pass. Vor der Indischen Botschaft gibt es eigene Büros, welche Kopien von Pass und Visum machen.

Auch sollte man dabei bedenken noch eine extra Kopie für einen selbst zu machen, denn wenn man den Pass an die Botschaft abgibt, hat man quasi keinen Ausweis mehr und eine Kopie vom Pass sollte man immer dabei haben.

4. Gebühren für das Indien Visum

Die Gebühren für das Indienvisum betragen 11.0000 NR, das etwa 90$ entspricht. Wie wir erfahren haben, hat die indische Regierung die Visumsgebühren erst im Mai 2017 angehoben.

Der Betrag für das Visum ist in Cash beim ersten Besuch bei der Botschaft mitzubringen. Außerdem kann man NUR in nepalesischen Rupies bezahlen, weder in Dollar noch in indischen Rupies oder anderen Währungen.

Die Indische Botschaft in Kathmandu

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Die Indische Botschaft in Kathmandu befindet sich nördlich von Thamel in der Nähe der Britischen Botschaft.

Das Visum wird nicht direkt in der Indischen Botschaft ausgestellt, sondern im “India Visa Service Center” das sich in einem Nebengebäude der Botschaft befindet. Die exakte Lage des Visum Service Center findest du hier

Öffnungszeiten: Das Visa Service Center hat von Montag – Freitag von 09:30 a.m – 12:00a.m geöffnet, um auch wirklich der erste bei der meist sehr langen Warteschlange zu sein, sollte man definitiv schon gegen 08:45 vor der Botschaft sein und warten.

Zu beachten sind auch die Indischen Feiertage, da hat die Botschaft nämlich geschlossen.

Ablauf Visa Beantragung

Um das Visum für Indien zu bekommen muss man insgesamt drei mal auf die Botschaft und insgesamt dauert die Beantragung 7 Werktage, das heißt Wochenende wird nicht als Werktag gezählt.

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1. Gang auf die Indische Botschaft

Beim ersten Gang zur indischen Botschaft wird das Antragsformular abgegeben und das Visum bezahlt. Wenn man die Botschaft betritt muss man eine Ticketnummer ziehen und dann warten. Wer aber zeitig bei der Botschaft ist kann langes Warten verhindern.

2. Gang auf die indische Botschaft

Drei Tage später muss man zum zweiten Mal zu Botschaft, wo man einfach nur seinen Pass abgibt, aber auch hier gilt wieder zeitig dort zu sein, denn sonst wartet man oft Stunden und mit viel Pech wird man gar nicht mehr dran genommen, was unnötigen Zeitaufwand bedeutet.

Bei diesem Besuch bekommt man außerdem einen Zettel, wann das Visum abzuholen ist, das meist am Montag ab 5:00 p.m passiert.

3. Abholung des Visums

Der dritte Besuch bei der indischen Botschaft geht eigentlich ganz schnell, man holt sich zur vorgegebenen Zeit seinen Pass mit dem Visum ab.

Tipp: Um das Visum in Kathmandu zu beantragen ist es am besten man geht montags zur indischen Botschaft, denn dann bekommt man mit großer Wahrscheinlichkeit das Visum genau eine Woche später.

Außerdem sollte man keinen Bus oder Unterkünfte im Vorhinein buchen, denn oftmals gibt es auch bei der Visabeatragung unerwartete Verzögerungen, die dann nur großen Ärger verursachen. Also besser fertiges Visum abholen und dann Busse bzw. Unterkünfte buchen.

Im Großen und Ganzen funktioniert, neben den bürokratischen Aufwand, die Visaausstellung aber sehr unkompliziert und zuverlässig.

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Einfach mal machen: Elisa und ihr Guesthouse auf Lombok https://intothe-world.com/einfach-mal-machen-elisa-und-ihr-guesthouse-auf-lombok/ https://intothe-world.com/einfach-mal-machen-elisa-und-ihr-guesthouse-auf-lombok/#comments Mon, 30 Oct 2017 21:12:10 +0000 https://intothe-world.com/?p=8834 Einfach mal machen… In unserer neusten Serie auf dem Blog „Einfach mal machen“ möchten wir euch Menschen vorstellen die ähnlich wie wir selber, ihren ganzen Mut zusammen genommen haben um ihren Träumen zu folgen. Menschen die es einfach mal so...

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Einfach mal machen…

In unserer neusten Serie auf dem Blog „Einfach mal machen“ möchten wir euch Menschen vorstellen die ähnlich wie wir selber, ihren ganzen Mut zusammen genommen haben um ihren Träumen zu folgen.

Menschen die es einfach mal so gemacht haben und irgendwo auf der Welt, sich nieder gelassen haben um etwas Neues zu beginnen. Egal ob es sich dabei um etwas für die Ewigkeit oder für eine gewisse Zeit handelt.

Auch ist es uns wichtig in dieser neuen Serie Menschen vorzustellen die sich neben ihrer Unternehmerischen Tätigkeit auch noch für Soziale Projekte engagieren.

Den Anfang der neuen Serie macht heute Elisa…

Elisa und ihr Batu Bambu Guesthouse auf Lombok

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Hallo Elisa bitte stell dich kurz vor und erzähl uns etwas mehr über dein Leben vor Lombok.

Mein Name ist Elisa Bracht, ich bin 91er Jahrgang. Geboren bin ich in der Nähe von Karlsruhe, aufgewachsen in Halle an der Saale und dann ging das Reisen los.

Schon mit 16 machte ich meine erste größere Reise durch Europa. Nach dem Abi ging es nach Australien und Südostasien. Während des Studiums verbrachte ich meine Semesterferien in Indonesien.

Dann brannte meine WG in Lüneburg ab und ich sehnte mich nach meinem „Happy Place“ Indonesien.

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Wie ist es dazu gekommen, dass du in Lombok ein Guesthouse aufgemacht / übernommen hast?

Den Traum von einem Eigenen Gästehaus habe ich schon sehr lange in mir. Aber ich hätte nie gedacht, dass dieser Traum Wirklichkeit wird!

Durch einen Zufall verschlug es mich 2014 nach Lombok. Ich fragte mich selbst warum ich vorher immer wieder auf Bali war und Lombok nie besucht hatte. Von der ersten Sekunde an war Kuta Lombok neuer Lieblingsort.

Ich fand es faszinierend wie die Sasak (Bewohner von Lombok) mit der Natur verbunden sind, wie sie im Hier und Jetzt leben und glücklich sind mit dem was sie haben. Plötzlich kam mir die Trauer um den Verlust all meiner persönlichen Dinge durch den Brand schon fast lächerlich vor.

Was hatte ich nicht alles angesammelt über die Jahre. In Lombok haben viele Menschen nur sehr sehr wenig, sind wahnsinnig Gastfreundlich und bereit das wenige was sie haben zu teilen. Das hat mich einfach fasziniert und Lombok hat mich angezogen wie ein Magnet.

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Ich hab nicht wirklich hin und her überlegt ob es der richtige Ort ist für meinen Traum. Irgendwie war es klar. Ich musste die Frage nicht stellen. Die Antwort war bereits da.
Die Entscheidung für ein Leben auf Lombok war alles andere als rational. Sie war nicht durchkalkuliert, es gab keine pro und kontra Liste, keinen Plan B. Da war einfach nur ein Gefühl was für diesen Moment und diese Entscheidung stimmig war.

2015 habe ich die Firma gegründet und im Juli 2015 ging die Baustelle los. Im Sommer 2016, nach einem Jahr bauen und Papierkrieg, konnte ich dann endlich das Batu Bambu eröffnen. Diese 3 Sätze hören sich jetzt sehr schnell und einfach an aber es war wirklich eine taffe Zeit. Strand, surfen, Cocktails schlürfen- die Realität war genau das Gegenteil. Eine Baustelle in Indonesien zu managen ist nicht so einfach.

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Was war die größter Herausforderung der du dich stellen hast müssen?

Ich war um ehrlich zu sein noch sehr Grün hinter den Ohren als ich mich für meinen Traum auf Lombok entschieden habe. Ich bin sehr positiv und vielleicht auch etwas naiv an alles herangegangen. Somit habe ich mir wenig steine selbst in den Weg gelegt. Ich hatte definitiv nicht mit so viel Papierkram gerechnet. Das war ein harter Kampf und wenn ich vorher gewusst hätte auf was ich mich da eigentlich einlasse, hätte mich das nur abgeschreckt.

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Die größte Herausforderung war am Anfang wirklich, dass hier einfach alles anders ist als in Deutschland. Ich war in einer neuen Umgebung, konnte damals kaum Indonesisch und musste eine Baustelle mit Zeichensprache unter Kontrolle haben. Schnell habe ich gelernt, dass „besok“(morgen auf Indonesisch) nicht unbedingt „morgen“ bedeutet und dass wenn mir ein Handwerker „Munkin besok“ (Vielleicht morgen) antwortet, dass er am nächsten Tag wohl kaum auf der Baustelle erscheinen wird.

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Wie ist es als europäische Frau in einem muslimischen Land zu leben und arbeiten?

Die Menschen im Süden von Lombok sind sehr herzlich und interessiert anderen Religionen und Kulturen gegenüber. Es gab bisher keine einzige Situation in der es eine Rolle gespielt hätte ,dass ich eine europäische Frau in einer muslimischen Region bin.

Im Batu Bambu feiern wir gemeinsam den „Hari Raya Idul Fitri“ (Zuckerfest am Ende des Ramadan zum fasten brechen) genau wie wir auch gemeinsam Weihnachten feiern.

Was macht dein Guesthouse für dich so besonders?

Ich bin immer wieder erstaunt was für interessante Gäste zu uns kommen und wie Freundschaften unter den Gästen bei uns entstehen. Irgendwie haben wir es geschafft mit unserem etwas zu kleinen Gemeinschaftstisch die Leute zusammen zu bringen.

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Die Atmosphäre, die bei uns im Team und auch mit den Gästen herrscht, ist sehr Familiär und das macht das Batu Bambu einfach besonders. Wir haben 2 Low Budget Zimmer die bei jeder Deckungsbeitragsrechnung sofort rausfallen würden.

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Aber die Gäste die auf kleinem Budget zu uns kommen bringen den richtigen Vibe zu uns. Ein sozialer Mehrwert den man nicht im Finanziellen messen kann. Ich glaube es ist offensichtlich, dass das Batu Bambu ein Traum mit sozialem Hintergrund ist und ich nicht das Ziel verfolge mit meinem Unternehmen reich zu werden.

Gäste können bei uns am Kindersonntag mit aktiv werden und sich einbringen. Derzeit entsteht der Verein für die „Batu Bambu Kids Foundation“. Auch ein Projekt was zusammen mit Gästen entstanden ist.

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Hast du ein paar Insidertipps für die Lombok bzw. was ist dein Lieblingsplatz auf der Insel?

Mein Lieblingsplatz ist definitiv im Lineup früh morgens zum surfen beim Sonnenaufgang. Lombok ist wirklich ein Paradis für Surfer. Nach einem langen Tag laufe ich mit unserem Batu Bambu Hund in die Berge hinter unserem Garten. Dort oben weht immer ein kühler Wind und die Aussicht in die Grünen Berge ist traumhaft.

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Ich empfehle allen die in den Süden von Lombok reisen folgendes:

Schnappt euch einen Roller und erkundet auf eigene Faust die Südküste Richtung Westen. Die Strände Mawun und Selong Belanak sind sehr bekannt aber nicht viele fahren weiter an der Küste entlang. Nach Selong Belanak kommen noch unzählige schöne Buchten. Dort gibt es keine Sonnenliegen, keinen Rollerparkplatz und man kann nicht einmal eine Kokosnuss am Strand kaufen.

Die Kinder Am Straßenrand strecken ihre Hände aus weil sie auf ein „high five“ hoffen und wenn man tanken geht kommt das halbe Dorf aus Neugier um die Neuankömmlinge in der Region bestaunen.

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Kannst du dir vorstellen irgendwann wieder fix nach Europa zurück zu kehren

Ich möchte erstmals auf unbestimmte Zeit in Indonesien bleiben. Derzeit ist es der richtige Ort für mich. Ob das in 10 Jahren auch noch so ist wird sich zeigen. Das Inselleben ist irgendwie einfacher und materielle Dinge sind nicht so wichtig.

Alles was ich privat besitze passt in zwei Umzugskartons (mal abgesehen von meinen Surfboards und meinem Scooter). Das Leben findet draußen statt und der Tag orientiert sich für mich an Ebbe und Flut. Ich bin umgeben von lauter inspirierenden Menschen die hier leben und ihre Träume verwirklichen oder auf der Durchreise sind.

Das alles ist ein Lebensstil den ich mir immer erträumt hatte. Die ersten 2 Jahre hier waren wirklich harte Arbeit und bin unendlich froh und dankbar, dass ich von Freunden und der Familie die Unterstützung bekommen habe meinen Traum vom eigenen Gästehaus zu erfüllen.

Vielen Dank Elisa für das Interview!

Das Batu Bambu Guesthouse findest du auf Airbnb oder auf der eigenen Webseite

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